Projekte der Allgemeinen UnfallversicherungProjekt: Trainingsprogramm für Freiwillige Feuerwehr Marburg Neben Unfällen kam es in der Vergangenheit zunehmend zu Schwächeanfällen und Zusammenbrüchen bei Atemschutzübungen der freiwilligen Feuerwehren. Es wird vermutet, dass dies unter anderem auf mangelnde körperliche Leistungsfähigkeit der Feuerwehrangehörigen zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang wirkt sich auch der Einsatz der neuen "Schutzausrüstung zur Brandbekämpfung" negativ aus, die zwar gegen Flammen deutlich besser schützt, jedoch durch die isolierende Wirkung ein Mikroklima entstehen lässt, das zu einem erheblichen Hitzestau führen kann. Aus diesem Grunde wurde im Jahr 2000 mit dem Projekt zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit der Feuerwehrangehörigen bei der Feuerwehr Marburg begonnen. Ein freiwilliges Kollektiv von 70 Feuerwehrleuten wurde gebildet. Zunächst wurde die Leistungsfähigkeit der Feuerwehrleute mittels eines sportmedizinischen Leistungstests festgestellt. Demzufolge war ca. ein Drittel ausreichend fit für den Einsatz mit schwerem Atemschutz. Ein Drittel war mäßig fit, ein weiteres Drittel wies jedoch schwere Leistungsdefizite auf. Basierend auf diesem Ergebnis erhielt jeder Teilnehmer des Kollektivs ein auf ihn zugeschnittenes Trainingsprogramm, durch das die Leistungsfähigkeit sukzessive aufgebaut wurde. Die im Jahr 2001 ca. sieben Monate nach Projektbeginn durchgeführten Leistungstests zeigten trotz Anlaufschwierigkeiten des Projektes eine deutliche Verbesserung der individuellen Leistungsfähigkeit bei ca. 50 % der Beteiligten. Das Projekt wird auch 2002 von der Unfallkasse Hessen begleitet und unterstützt, da weitere Erkenntnisse, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung der Trainingspläne und die Motivation der Teilnehmer erwartet werden. Zielgruppe Ansprechpartner/-in Kontakt |


