Projekte der Schüler-Unfallversicherung

Belastung durch Lärm an Schulen. Prävention durch Verbesserung der Raumakustik

Ein Kooperationsprojekt der Unfallkasse Hessen und des staatlichen Schulamtes für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg, dem Magistrat der Stadt Darmstadt, dem Kreisverband Darmstadt, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie verschiedenen Schulen in Darmstadt.

Ziele

  • Erstellung eines "Raumkatasters", mit dessen Hilfe es möglich ist, für bauähnliche Räume die Nachhallzeiten auf einfache Weise näherungsweise einzuschätzen.
  • Praxisgerechte und kostengünstige Lösungen im Bereich Raumakustik zur Reduzierung der Lärm bedingten Belastungen und Beanspruchungen für Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler.
  • Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeits- und Lern-Ort Schule.
  • Reduzierung der Unfallzahlen als Folge von Stressverringerung.

Maßnahmen

  • Der Ist-Zustand raumakustischer Parameter (Nachhallzeiten) wird insbesondere in den Bereichen Klassenzimmer, Flure, Foyers, Lehrerzimmer und Sporthallen messtechnisch ermittelt werden. Die Messung der Nachhallzeiten wird normgerecht nach DINEN ISO 3382 "Messung der Nachhallzeit von Räumen mit Hinweis auf andere akustische Parameter" von März 2000 durchgeführt werden. Als Bewertungsgrundlage der Messergebnisse dient DIN 18041 "Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen" von Mai 2004.
  • In ausgewählten Räumen werden Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik durchgeführt. Hierzu sollen Angebote von einschlägigen Fachfirmen hinsichtlich Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft und getestet werden. Da davon auszugehen ist, dass in absehbarer Zeit die Schulträger bauliche raumakustische Sanierungen nur in sehr begrenztem Umfang finanzieren können, soll ergänzend untersucht werden, welche Maßnahmen der Eigenhilfe ausreichenden Erfolg versprechen.
  • Idealerweise kann abschließend mittels der gefundenen Ergebnisse und der gemachten Erfahrungen eine Handlungsanleitung mit Hinweisen zur praktischen Umsetzung und dem zugehörigen Finanzierungsbedarf entstehen.
  • Zur Überprüfung der Wirksamkeit in Bezug auf die Belastungssituation werden die Betroffenen vor und nach der Maßnahmendurchführung zu ihrer subjektiven Einschätzung befragt, wird die Verbesserung der Nachhallzeiten und des Lärmpegels messtechnisch erfasst, werden die Unfallzahlen, soweit möglich, ausgewertet.

Zielgruppe
Lehrer/innen und Schüler/innen

Ansprechpartner/-in
Frau Dipl.-Ing. Rickes

Kontakt
Tel: 069 29972-254
Fax: 069 29972-207
E-Mail: o.rickes(at)ukh.de

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