Rollstuhlbasketball macht Schule in Hessen

"Rollstuhlbasketball macht Schule in Hessen" – ein bewegtes Inklusions-Projekt von UKH und DRS (Deutscher Rollstuhlsportverband)

Die UKH hat den gesetzlichen Auftrag, Sicherheit und Gesundheit in hessischen Schulen zu fördern. Seit vielen Jahren ist es wissenschaftlich erwiesen: Kinder haben viel zu geringe Bewegungserfahrungen; kurz gesagt: Kinder bewegen sich zu wenig. Dieses Defizit führt u. a. zu Unfällen mit zum Teil schweren Folgen.

Die UKH als gesetzliche Schüler-Unfallversicherung will hier gegensteuern. Seit Jahren initiieren wir daher Projekte zur Bewegungsförderung in Schulen, weil wir um die Zusammenhänge zwischen den mangelnden motorischen Fähigkeiten der Kinder und deren Unfällen wissen. Kinder, die sich gut bewegen können, haben weniger schwere Unfälle.

Das ist einer der Gründe für die UKH, sich beim Projekt "Rollstuhlbasketball" einzubringen und möglichst viele Schulen und Lehrkräfte für das Projekt zu gewinnen. Rollstuhlbasketball macht Kindern und Jugendlichen Spaß und ist daher besonders geeignet, um sie für Sport und Bewegung zu begeistern. Die beste Voraussetzung also, um mehr Bewegung ins Schülerleben zu bringen!

Unser zweiter Ansatz ist es, nachhaltige Maßnahmen der Inklusion im Schulsport erlebbar zu machen. Die Schüler setzen sich mit dem Thema Behinderung aktiv und spielerisch auseinander. So werden Berührungsängste abgebaut. Schüler mit und ohne Handicap lernen, dass sie gemeinsam Sport treiben können und dass dies richtig Spaß macht. Das Projekt läuft seit Ende Januar. Es haben bereits mehr als 90 Schulen mitgemacht.

  • Weitere Infos zum Schulprojekt finden sie hier... 

Bildergalerie Projekt "Rollstuhlbasketball macht Schule"