Frankfurt, im November 2017

Bewegen gegen den Novemberblues. Selbstbestimmt essen mit Esshilfen

Die neue Ausgabe von "Zu Hause pflegen – gesund bleiben!" ist da

Trübe Tage im November können ganz schön belastend sein. Was dagegen hilft? Tägliche Bewegung an der frischen Luft zum Beispiel. Und das möglichst bei Tageslicht, denn das wirkt stimulierend und hilft gegen depressive Verstimmungen.

Dazu rät die Neurologin Claudia Croos-Müller in der neuen Ausgabe von "Zu Hause pflegen – gesund bleiben", dem Magazin für pflegende Angehörige der Unfallkasse Hessen. Das Magazin kann kostenlos von der Homepage heruntergeladen werden: www.ukh.de.

Beim einfachen Spazierengehen sollte es aber nicht bleiben. Die Ärztin empfiehlt, sich beim Gehen aufzurichten und schwungvoll zu bewegen, zum Beispiel zu hüpfen oder die Arme kreisen zu lassen. Das Schwingen der Arme überträgt sich, so Croos-Müller, bis in die emotionalen Hirnregionen und sorgt dort für Stimulierung und gute Stimmung. Wer mehr tun will, schaut beim Gehen ganz bewusst nach links und rechts und füttert auf diese Weise sein Gehirn mit interessanten und schönen Eindrücken.

Esshilfen machen den Alltag leichter
Körperliche und geistige Veränderungen des zu Pflegenden können selbst alltägliche Routinen wie die Nahrungsaufnahme erheblich beeinträchtigen. Hilfsmittel, die Einschränkungen beim Essen kompensieren, können helfen, ein selbstbestimmtes Leben beizubehalten. "Zu Hause pflegen – gesund bleiben!" stellt sechs Hilfsmittel vor, die sich zum Teil auch mit dem bisher verwendeten Essgeschirr kombinieren lassen. Ein Beispiel ist die aufsteckbare Tellerranderhöhung. Sie verhindert, dass beim einarmigen Essen etwas vom Teller rutscht.

Weitere Themen in der neuen Ausgabe des Pflegemagazins sind unter anderem die bislang kaum genutzte Nachtpflege sowie Informationen dazu, was bei Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung zu beachten ist.

Pressekontakt:
Unfallkasse Hessen
Pressesprecherin Sabine Longerich
Telefon: 069 29972-619
E-Mail: s.longerich[at]ukh.de