Häufige Fragen

Nein, das ist zurzeit nicht möglich. Grundlage für die (Weiter-)Beschäftigung von stillenden oder schwangeren Frauen in der Kita – und auch in anderen Arbeitsbereichen – ist die Gefährdungsbeurteilung. Ohne Gefährdungsbeurteilung greift das Beschäftigungsverbot (§10 Abs. 3 MuSchG).

Weist die Gefährdungsbeurteilung eine unverantwortbare Gefährdung der Schwangeren auf, so kommt vielleicht eine Umsetzung in Frage, z. B. für Verwaltungsaufgaben in einen unkritischen Bereich. Vorrangig sollten aber die Arbeitsbedingungen verändert werden.

U. a. heißt das: Kontaktverbot mit Kolleg*innen, Kindern, Eltern, Kund*innen, Patient*innen etc. sowie Arbeiten von zu Hause aus. Als letzte Möglichkeit kommt die Freistellung in Betracht. Diese Maßnahmen hat der Arbeitgeber eigenverantwortlich umzusetzen. Es bedarf hier keiner ärztlichen oder behördlichen Bestätigung.