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Grundsätzlich versichert sind Bewegungsangebote, die im Präsenzunterricht in den organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule fallen. Die Schule nimmt also konkret die Organisation und Durchführung der Stunden sowie die Beaufsichtigung der Schüler*innen wahr. Ob in Pandemiezeiten Unfallschutz beim Online-Sportunterricht besteht, hängt von der Unterrichtsform ab: Sind es Hausaufgaben oder ist es tatsächlich web-basierter Distanz-Unterricht? Hausaufgaben werden i. d. R. zeitlich und örtlich selbstbestimmt durchgeführt. Diese Tätigkeit ist nicht versichert, auch nicht in Pandemiezeiten. Damit Übungen dem organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule zugerechnet werden können, bedarf es grundsätzlich eines räumlichen und zeitlichen Zusammenhangs, der bei sportpraktischen Übungen im Distanzunterricht nur unter den folgenden Voraussetzungen gelockert sein darf (Voraussetzung: der Unterricht wird von einer Lehrkraft angeleitet!):
a) Bei Schüler*innen bis zur Jahrgangsstufe 8 bedarf es einer kontinuierlichen Beobachtungs- und Korrekturmöglichkeit für die Lehrkraft oder übungsleitende Person. Diese kann in der Regel nur mit einem Videokonferenz-System hergestellt werden. Die Lehrkraft oder übungsleitende Person muss alle Schüler*innen zumindest über den größten Teil der Zeit hinweg im Blick behalten. Punktuelle Unterbrechungen sind aber hinnehmbar während der Beobachtung einzelner Schülerinnen oder Schüler . Die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz eines solchen Systems sind zu beachten.
b) Ab der Jahrgangsstufe 9 kann man die kontinuierliche Beobachtung und Korrektur lockern. Voraussetzung ist, dass die Lehrkraft die ihr bekannten Schüler*innen als selbstständig und verantwortungsbewusst genug einschätzt, um auch ohne stetige Beobachtung nach Anweisung zu handeln und die Sicherheitsvorkehrungen zu beachten.

Der Distanz-Sportunterricht über eine Videoplattform ist versichert, wenn die Lehrkraft folgende Inhalte vermittelt und die Durchführung je nach Altersgruppe überwacht: Vermittlung der Theorieinhalte des Fachs Sport (Einzelarbeit, Partnerarbeit, Chat). Durchführen praktischer Sportübungen im Verantwortungsbereich der Lehrkraft unter Berücksichtigung der räumlichen und sachlichen Voraussetzungen (z. B. Koordinationsübungen, statische Kraftübungen, leichte Aerobicformen, Yoga, Jonglage, Dehnen). Die Lehrkraft hat die Lernenden im Blick und kann auf mögliche Problemlagen jederzeit angemessen reagieren. Sie gibt präzise Unterweisungen, da kein unmittelbares Eingreifen möglich ist (pädagogische Gefährdungsbeurteilung zur Vermeidung etwaiger Risiken mit entsprechenden Maßnahmen). Nicht versichert sind: Sportaufgaben in Eigenverantwortung und ohne direkte Einwirkungsmöglichkeiten der Lehrkraft (z. B. als Hausaufgabe) wie Ausdauerläufe, Fitnessübungen u.ä. Lehrkräfte, die Sportunterricht online durchführen sollten Folgendes beachten:
Führen Sie keine Sportarten durch, die nach § 20 Abs. 1 der Aufsichtsverordnung (AufsVO) ein besonderes Gefährdungspotential aufweisen oder zusätzliche Anforderungen an die Aufsicht stellen (z. B. Slacklining, Klettern, Rodeln etc.). Setzen Sie keine Geräte ein, die vor oder nach ihrem Einsatz sicherheitstechnische geprüft werden müssen oder deren Handhabung überwacht werden muss. Vom Sportunterricht darf keine situationsbedingte Gefährdung ausgehen, z. B. durch schlechte Witterungs- oder Lichtverhältnisse. Die Lehrkraft oder übungsleitende Person muss den Schüler*innen vorab präzise Anweisungen zur Übung und den ggf. erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen geben (Unterweisung). Alle Schüler*innen müssen diese Vorgaben verstehen und umsetzen können. Um zu überprüfen, ob die Übung für alle verständlich und leistbar war, soll sich die Lehrkraft Feedback der Schüler*inneneinholen.