Häufige Fragen

Ist der Antigen-Schnelltest bzw. Selbsttest positiv, so liegt der Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vor. Eine verlässliche Diagnose kann erst durch einen nachfolgenden PCR-Test sowie ärztliche Beurteilung gestellt werden. Weitere Festlegungen trifft das örtliche Gesundheitsamt. Stehen keine PCR-Tests mehr zur Verfügung, kann ersatzweise ein Antikörper-Test beim Hausarzt/Kinderarzt durchgeführt werden.

Schulen und Kitas müssen der Unfallkasse positive Fälle nicht melden und keine Unfallanzeige erstellen. Es ist ausreichend, diese im Verbandbuch (elektronisch über das Schulportal bzw über das Mitgliederportal) zu vermerken. Bitte vermerken Sie bei symptomhaften Erkrankungen auch die Indexperson. Wird im Nachhinein eine ärztliche Behandlung notwendig und treten stärkere Symptome auf, kann der Verbandbucheintrag als Grundlage für die Unfallmeldung verwendet werden.

Schulleitungen sollten sich auf den Umgang mit positiven Ergebnissen vorbereiten: z. B. verschiedene Räume festlegen, in denen positiv getestete Kinder unter Aufsicht warten können, bis Erziehungsberechtigte sie abholen. Wichtig ist auch eine Trennung der Kinder, damit im Falle einer Verdachtsbestätigung mögliche Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden. Bitte vermeiden Sie den ÖPNV, wenn ein positiv getestetes Kind nach Hause gebracht werden soll.