15.01.2021 - Versicherungsschutz für Schüler*innen

Versichert beim Distanzunterricht/Homeschooling?

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Schüler*innen auch, wenn sie zu Hause an schulischen (Distanz-)Lernangeboten teilnehmen.
 
Die digitalen Angebote müssen dabei von einer Lehrkraft geplant – bei Betriebspraktika gemeinsam mit der betrieblichen Ausbildung – und möglichst auch von ihr gesteuert werden. Dies umfasst Angebote wie "Fernunterricht" per Video bzw. Cloud-Lösung. Die Planung und Steuerung durch die Lehrkraft soll den Charakter des Präsenzunterrichts widerspiegeln, d. h. die Einhaltung des Lehrplans, Überprüfung der Anwesenheit der Schüler*innen, Zeitplan für die Bearbeitung der Aufgaben, Gruppenarbeiten oder Prüfungen etc..
 
Die Schüler*innen können lediglich innerhalb der festgelegten Zeiten selbst bestimmen, wie und wann sie Ihre Aufträge erledigen. In dieser freien Gestaltungsphase ist die Anwesenheit einer Lehrkraft nicht zwingend erforderlich. Stehen die Tätigkeiten der Schüler*innen im unmittelbaren Zusammenhang mit der Schule, den dort vorgegebenen Unterrichtsinhalten und organisatorischen Festlegungen, sind sie durch die Unfallkasse Hessen gesetzlich unfallversichert. Rein private Tätigkeiten (z. B. privater Nachhilfeunterricht,  sog. "eigenwirtschaftliche Tätigkeiten" wie Essen, Trinken, Toilettengang, Spielen am PC) sind hiervon ausgeschlossen und wären auch nicht während des regulären Schulbesuchs vor Ort versichert.
 
Alle Informationen zum Versicherungsschutz von Schüler*innen und alle Themen rund um das Corona-Virus finden Sie auf unserem Schulportal: schule.ukh.de.

Bild: ©AdobeStock, Tetiana Soares

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