31.03.2020 - Versicherungsschutz für freiwillige Helferinnen und Helfer

Wer hilft, ist gesetzlich unfallversichert

Bild zeigt Einkaufliste und Lebensmittel.

Viele Kommunen organisieren derzeit Helferdienste in ihren Regionen – zum Beispiel Einkäufe für ältere Menschen oder andere Risikogruppen. Welche Personengruppen unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen, haben wir in einem Merkblatt für Sie zusammengefasst. Auch Krankenhäuser greifen derzeit auf freiwillige Helfer*innen zurück: Pensionierte Ärztinnen und Ärzte oder Pflegekräfte haben angeboten, während der Corona-Situation zu unterstützen. Wer unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich, in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder der Wohlfahrtspflege tätig wird, steht dabei automatisch wie die übrigen Arbeitnehmer*innen dort unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Anders sieht es dagegen bei selbständigen Tätigkeiten auf Honorarbasis aus. Ärztinnen und Ärzte müssen aufgrund ihrer Selbständigkeit eine beitragspflichtige freiwillige Versicherung bei der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) abschließen, wenn sie diese Tätigkeit absichern möchten.

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Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung verpflichtet seit 10. September 2021 Arbeitgebende, ihre Beschäftigten über die Risiken einer Erkrankung an COVID-19 und die Möglichkeit der Schutzimpfung aufzuklären. Um die Betriebe und Einrichtungen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, hat die DGUV die 10 wichtigsten W-Fragen und Antworten zusammengestellt.

Informationen der DGUV

Hinweise zum Umgang mit Geimpften und Genesenen im Betrieb

Müssen geimpfte oder genesene Beschäftigte die Regeln zum Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion bei der Arbeit weiter einhalten? Die jüngsten Änderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, die zum 10. September 2021 in Kraft getreten sind, ermöglichen Ausnahmen für diese Gruppen. Die gesetzliche Unfallversicherung gibt Hinweise, welche Möglichkeiten Betriebe nach aktuellem Wissensstand haben, wenn sie den Impfstatus der Beschäftigten in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen möchten. Das Merkblatt finden Sie hier.

Erfahrungsaustausch für BGM, BGF und BEM in Frankfurt. Noch freie Plätze für den 21.10.2021

Forum Gesundheit – Wie lässt sich in Krisenzeiten gesund (zusammen-)arbeiten?

Die Arbeitswelt verändert sich und auch die nahe Vergangenheit hat gezeigt, wie hoch die Anforderungen an die Veränderungsbereitschaft sind. Die Anpassung an die Strukturen und Arbeitsweisen aller Beschäftigten bedingt nicht nur eine hohe Bereitschaft zur Transformation, sondern auch eine gute psychische Widerstandsfähigkeit. Daher ist unser diesjähriger Themenschwerpunkt „Resilienz“ – sowohl persönliche als auch organisatorische.

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Handreichung zur Bundestags- und Kommunalwahl

Die bestehende Handreichung, wie Wahlen unter Pandemie-Bedingungen in Hessen sicher für Wahlhelfer*innen und Wählende organisieren und durchführen, wurde an die derzeitigen Gegebenheiten angepasst. Hier finden Sie die aktuelle Version. Nicht vergessen: Ehrenamtliche, die die Kommunen bei den kommenden Wahlen unterstützen, sind gesetzlich unfallversichert. Kommt es bei der ehrenamtlichen Tätigkeit oder auf dem Weg dorthin zu einem Unfall, übernimmt die Unfallkasse die Arzt- und Rehakosten und zahlt, wenn nötig, auch eine Rente.