21.10.2020 - Start der Bundesoffensive Psychische Gesundheit

Wir machen mit: die Offensive Psychische Gesundheit

Am 5. Oktober ist ein bisher einmaliges Bündnis in Deutschland an den Start gegangen: die Offensive Psychische Gesundheit. Ihr Ziel: gemeinsam die psychische Gesundheit in allen Bereichen der Gesellschaft zu stärken. Auch die Unfallkasse Hessen ist dabei und zeigt Arbeitgeber*innen und Kolleg*innen Hilfestellungen auf.

Alle kennen psychisch belastende Situationen wie Stress und Überlastung, Trauer und vieles mehr. Auch das Hamsterrad aus alltäglichen Verpflichtungen kann für Druck sorgen. Mit der Corona-Situation kommen weitere, ganz besondere Herausforderungen etwa bei der Arbeit, in der Schule, Kita oder Familie hinzu. Viele Menschen sorgen sich vor einer Infektion, auch das belastet. Jede*r kann aus dem psychischen Gleichgewicht geraten, z. B. wenn Stress oder belastende Lebensumstände länger anhalten oder sehr tiefgreifend sind, aber auch aufgrund individueller Veranlagung.

Wenn aus dauerhafter Überlastung eine Erkrankung wird, dann hat das für jede und jeden Einzelnen und das persönliche Umfeld tiefgreifende Folgen. Die Zahlen belegen: arbeitsbedingte Ausfallzeiten wegen psychischer Erkrankungen nehmen seit Jahren zu.

Hierfür bietet die Offensive auch einen Gesprächsleitfaden an, der wertvolle Tipps enthält, um über schwierige Themen wie psychische Belastungen und Probleme zu reden. Diesen können Sie, neben weiteren Informationen, auf www.Offensive-Psychische-Gesundheit.de abrufen. Darüber hinaus gibt unter anderem Skisprunglegende Sven Hannawald der Offensive ein Gesicht, indem er von seinen eigenen Erfahrungen mit psychischer Belastung und der Bedeutung von Prävention spricht.

Ein Schlüssel, um psychische Belastungen am Arbeitsplatz präventiv wirkungsvoll entgegenzuwirken, liegt in der Gefährdungsbeurteilung für Psychische Belastung. Mitgliedsunternehmen, die sich dazu beraten lassen möchten, können sich an die Fachleute der Unfallkasse Hessen wenden. Mehr dazu finden Sie hier (Link).

Ein Leitfaden, wie Führungskräfte mit Beschäftigten umgehen können, die unter psychischen Beeinträchtigungen leiden, wurde von der DGUV veröffentlicht und kann kostenfrei heruntergeladen werden (Link). Die Druckversion ist voraussichtlich ab November erhältlich.

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Verschoben auf Frühjahr 2021:

Kostenfreier Rollerworkshop an Ihrer Schule

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Mehr zum Rollerworkshop erfahren Sie hier.

Direkt zur Seminaranmeldung.

Achtung Fakes im Netz zu MNB

DGUV geht gegen falsche Behauptungen vor

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Aktuell geht ein Gutachten durchs Netz, das den Anschein erweckt, ein offizielles Dokument der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung oder eines Unfallversicherungsträgers zu sein. Der Dateiname lautet "Deutsche Unfall Versicherung.pdf". Weder die UKH, noch die DGUV oder ein anderer Unfallversicherungsträger haben dieses Dokument erstellt. Wenn Sie gesicherte Informationen rund um die Corona-Pandemie oder den Infektionsschutz erhalten möchten, recherchieren Sie die Inhalte bitte auf Seiten offizieller Stellen (Umweltbundesamt, Robert Koch Institut, Ministerien, BAuA, DGUV & Unfallversicherungsträger). Daneben kursieren Videos im Internet mit Falschbehauptungen zu Mund-Nase-Bedeckungen, die sich angeblich auf Aussagen der DGUV stützen. Bitte prüfen Sie genau, von welcher Quelle Informationen an Sie rangetragen werden. Informationen Umgang mit Corona im Bildungsbereich, finden Sie auf unserem Schulportal oder bei der DGUV.

Stellungnahme der Unfallkasse Hessen

Warum die Unfallkassen das Tragen von Masken empfehlen

In den letzten Wochen erreichten die Unfallkassen bundesweit besorgte Anfragen zu den Corona-Maßnahmen der Kultusministerien und der örtlichen Gesundheitsämter. Im Besonderen geht es um das Thema "Maskenpflicht". Die Unfallkassen wurde mit Hinweis auf vermeintliche Gesundheitsgefahren aufgefordert, das Tragen von Masken im Unterricht zu untersagen. Ein solches Verbot würde – selbst wenn die Unfallkassen es durchsetzen könnten – den Grundprinzipien von Sicherheit und Gesundheit in Arbeit und (Schul-)Ausbildung widersprechen. Warum dem so ist, lesen Sie in der Stellungnahme der Unfallkasse Hessen. Bild: ©Hessische Staatskanzlei