Aufgaben und Leistungen

Die Unfallkasse Hessen (UKH) berät ihre Mitgliedsunternehmen in allen Fragen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Die Präventionsexperten unterstützen Sie, um Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren mit allen geeigneten Mitteln zu verhüten. Wir sorgen auch für eine wirksame Erste Hilfe. Im Betrieb ist der Arbeitgeber dafür verantwortlich, die Erste-Hilfe-Maßnahmen umzusetzen (§§ 14, 21 und 23 SGB VII).

Die Aufgaben der Prävention:

Entwicklung von Vorschriften

Auf Grundlage des autonomen Rechts erklärt die UKH Rechtsvorschriften und Unfallverhütungsvorschriften, die für unsere Mitglieder verbindlich sind. Diese Unfallverhütungsvorschriften enthalten Regelungen über:

  • Einrichtungen, für die die Unternehmer zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu sorgen hat, Anordnungen, denen sie Folge leisten müssen und Maßnahmen, die sie zu treffen haben, sowie die Form, wie die jeweiligen Aufgaben auf andere Personen übertragen werden;
  • das Verhalten der Versicherten zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren;
  • die arbeitsmedizinischen Untersuchungen und Maßnahmen, zu denen die Unternehmer verpflichtet sind;
  • Voraussetzungen, die entsprechende Ärzte erfüllen müssen;
  • Details, die die Erste Hilfe durch die Unternehmer sicherstellen;die Maßnahmen,
  • die die Unternehmer aus sicherheitstechnischer und arbeitsmedizinischer Sicht zu erfüllen haben (Pflichten nach dem ASiG), und
  • die Zahl der Sicherheitsbeauftragten (§ 22 SGB VII), die zu bestellen sind.

Diese Vorschriften passen wir als Unfallversicherungsträger dem aktuellen Stand der Technik und der gesellschaftlichen Entwicklung an. Sie werden in regelmäßigen Abständen ergänzt und weiterentwickelt. Hierbei werden auch aktuelle Erkenntnisse aus dem Bereich "Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit" berücksichtigt. Aktualisierungen und neue Vorschriften werden in Zusammenarbeit mit den anderen gesetzlichen Unfallversicherungsträgern und weiteren staatlichen Stellen entwickelt und erlassen. Die Prävention der UKH beteiligt sich in vielfältiger Weise an diesen Entwicklungen, nicht zuletzt, indem sie in entsprechenden Fachgruppen und Ausschüssen staatlicher Stellen und innerhalb der Spitzenverbände der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung mitarbeitet.