Forst

Allgemeines

Waldarbeiter in Schutzkleidung sägt mit einer Kettensäge einen Baumstamm in Stücke.

Die Waldarbeit ist eine gefährliche und körperlich stark belastende Tätigkeit. Arbeitsbedingte Erkrankungen und schwere Unfälle können nur verhindert werden, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Waldarbeit einsetzen.

Die Unfallkasse Hessen und die Leitung des Landesbetriebes HESSEN-FORST sind der festen Überzeugung, dass mit einem ganzheitlichen Präventionsansatz eine Optimierung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für die im Wald tätigen Menschen möglich ist. Deshalb entschied sich Hessen-Forst 2004 ein Arbeitsschutz-Management einzuführen und damit die Sicherheit und die Gesundheit seiner Mitarbeiter zum Unternehmensziel zu erklären. Seitdem werden durch sog. Arbeitsschutzberater systematische Analysen der Arbeitsorganisation und -ausführung durchgeführt. Anhand der vorliegenden Ergebnisse lassen sich erste Erfolge verzeichnen.

Spezielle fachspezifische Belange, die von bundesweitem Interesse sind, werden in der Fachgruppe ''Forsten'' der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) diskutiert, entschieden und veröffentlicht.

Aus der Praxis: Anleitung für den sicheren Hochsitzbau

Wer seine Mitarbeiter*innen beteiligt gewinnt! 

Neben der Holzernte gehört auch der Bau von Hochsitzen immer wieder zum Aufgabengebiet der Forstwirte und Forstwirtinnen. Häufig kommt es hier bei Bau eines Hochsitzes zu schweren Absturzunfällen, da für vorgefertigte Hochsitzkanzeln selten eine Absturzsicherung vorgesehen ist. Forstwirt*innen arbeiten hier also zum Teil ungesichert.

Gemeinsam mit Arbeitsschützer*innen und Sicherheitsbeauftragten von Hessen Forst hat die Unfallkasse Hessen deshalb einen Prototyp entwickelt, der dazu beiträgt, Absturzunfälle wirksam zu vermeiden. 

Anleitung: Sicherer bauen – Schritt für Schritt

Schriften und Medien

Druckschriften aus dem Regelwerk Sicherheit & Gesundheitsschutz der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung.