Rechtlicher Hintergrund

Der Gesetzgeber und die UKH verlangen von ihren Mitgliedsbetrieben ab zwei anwesenden Beschäftigten, dass sie für die Versicherten qualifizierte Ersthelfer bereithalten.

Rechtsgrundlagen sind

  • § 10 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
  • § 14 Abs. 1 und § 23 Sozialgesetzbuch Sieben (SGB VII)
  • § 26 DGUV Vorschrift 1 (Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention")

Die Curricula für Erste-Hilfe-Lehrgänge und die Lehrgangsgebühren werden von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV), dem Dachverband der Unfallversicherungsträger, mit den Hilfeleistungsorganisationen vereinbart. Die Lehrgänge werden von sogenannten "ermächtigten Stellen" durchgeführt.

Die Unternehmen tragen die Kosten für die Freistellung ihrer Beschäftigten, die UKH die für die Lehrgänge. Kosten für die Erste-Hilfe-Lehrgangsgebühren für Beamte und für Dritte (z. B. Klienten, Besucher öffentlicher Einrichtungen) übernimmt die UKH nicht. Für die Schulen gibt es gesonderte Regelungen. Für regelmäßig allein arbeitende Versicherte (z. B. im Außendienst) ist kein Ersthelfer zu stellen. Die Ersthelfer*innen sind alle zwei Jahre in Lehrgängen fortzubilden, um das Wissen aufzufrischen und aktuell zu halten.