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Letzte Änderung: 20. November 2021
Fachkraft für kommunales Gesundheitsmanagement

Zertifikat der UKH: Gesundheitsmanagement im öffentlichen Dienst

Gemeinsam mit dem Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM e. V.) bieten wir einen Zertifikatslehrgang zur Ausbildung als Fachkraft für kommunales Gesundheitsmanagement an. Dieser Lehrgang eignet sich für bereits Aktive im Gesundheitsmanagement und solche, die es noch werden wollen, gleichermaßen. Bestenfalls sind Interessierte bereits mit dem Gesundheitsmanagement beauftragt oder dafür verantwortlich.

Inhalte des Lehrgangs

Die Inhalte sind speziell auf kommunale Strukturen ausgerichtet und berücksichtigen besonders die Anforderungen im öffentlichen Dienst.

Der Lehrgang behandelt nicht nur Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, sondern geht auch auf die besonderen Herausforderungen im öffentlichen Sektor ein: denn bei der Analyse, der strategischen Ausrichtung, der nachhaltigen Planung und der individuellen Umsetzung gibt es im öffentlichen Dienst besondere Bedarfe. Die Leitlinien ergeben sich aus den Qualitätskriterien des „Präventionsfeld Gesundheit im Betrieb“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) e. V., der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften.

Ein weiterer Schwerpunkt des Lehrgangs ist die Ausgestaltung der Handlungsfelder von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. In diesem Zusammenhang werden Themen wie Kommunikation, Führung und Marketing behandelt. Um den direkten Bezug zur Praxis herzustellen werden bei der Ausbildung auch Maßnahmen von Verhaltens- und Verhältnisprävention thematisiert.

Zusätzliches Modul: Ausbildung zur Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die wesentlichen Inhalte der Fortbildung zur „Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement“ sind Bestandteil des Zertifikatslehrgangs. Daher können die Teilnehmenden sowohl das Zertifikat der Unfallkasse Hessen erwerben als auch zusätzlich eine Prüfung ablegen, die sie als Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement qualifiziert.

Der gesamte Lehrgang ist in drei Module mit Selbstlernphasen gegliedert. Insgesamt müssen fünf Tage absolviert werden, die mit einem Zertifikat der UKH abschließen. Wir bieten den Zertifikatslehrgang zur Fachkraft für kommunales Gesundheitsmanagement derzeit als Online-Veranstaltung an. Auch diese Ausbildung wird in Kooperation mit dem Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM) e. V. angeboten.

Die Inhalte orientieren sich an den Qualitätsstandards des BBGM e. V. und den Qualitätskriterien der DGUV.

Die Prüfung für den Abschluss als "Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement" des BBGM e. V. kann auf eigene Kosten absolviert werden (160 Euro). Der UKH Lehrgang berechtigt zur Prüfung und bereitet Sie optimal darauf vor.

Aufbau Zertifikatslehrgang

Modul 1: Grundlagen des kommunalen und betrieblichen Gesundheitsmanagements

  • Grundlagen von Gesundheit
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Grundlagen Projektmanagement
  • Aufbau und Struktur des BGM

Modul 2: Bedarfsermittlung und Planung von Maßnahmen zur Gesundheit im Betrieb

  • Analyse und Datenerhebung
  • Gefährdungsbeurteilung auch zu psychischen Belastungen
  • Maßnahmen von Verhaltens- und Verhältnisprävention

Modul 3: Kommunikation und Gesundheit

  • Gesundes Führen
  • Internes Marketing
  • Netzwerke, Kooperationen und Partner

Zielgruppen des Lehrgangs

Wir öffnen das Angebot bewusst für unterschiedliche Zielgruppen, die für den Bereich Gesundheit in den Betrieben tätig sind. Grundsätzlich richtet sich die Qualifizierung an Teilnehmer*innen, die im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) aktiv sind (oder werden wollen) und/oder die mit dem Gesundheitsmanagement beauftragt sind – also Führungskräfte, Verantwortliche und Beauftragte.

Gestaltung des Lehrgangs

Selbstverständlich wenden wir die Vielfalt der Methoden zum Thema Gesundheitsmanagement abwechslungsreich an. Wir gehen auf die individuellen Bedürfnisse im Dienstverhältnis ein und gestalten den Lehrgang sowie die digital unterstützten (Selbst-)Lernphasen in interaktiver Form. 

Bitte beachten Sie, dass Sie bei Interesse zur Teilnahme an allen drei Modulen verpflichtet sind. Die Module können nicht einzeln gebucht werden.

Häufige Fragen

Die Ausbildung zur Fachkraft für Kommunales Gesundheitsmanagement wird in Kooperation mit dem Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement e.V. (BBGM e.V.) angeboten. Der Lehrgang gliedert sich in drei aufeinanderfolgende Module mit insgesamt fünf Präsenztagen und schließt mit einem Zertifikat der UKH ab. Die Inhalte orientieren sich an den Qualitätsstandards des BBGM e.V. Daher besteht die Möglichkeit, eine Prüfung zur Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement zu absolvieren, um das offizielle Abschlusszertifikat des BBGM e.V. zu erlangen. Diese Abschlussprüfung ist optional und kann – auf eigene Kosten – abgelegt werden (Prüfungsgebühr: 160 Euro).

Leider gibt es derzeit für Ärzt*innen keine Möglichkeit, sich nach G 26 ermächtigen zu lassen, da die DGUV keine Ermächtigungen mehr erteilt. Grund ist das Inkrafttreten der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) am 24.12.2009 und damit die Ablösung der Unfallverhütungsvorschrift Arbeitsmedizinische Vorsorge (GUV-V A 4) in weiten Bereichen. Nach der staatlichen Verordnung sind Ermächtigungen nicht mehr vorgesehen; vielmehr dürfen nur noch Fachärzt*innen für Arbeitsmedizin und Ärzt*innen mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Da für die Unfallverhütungsvorschrift Arbeitsmedizinische Vorsorge (GUV-V A 4) jedoch zur Zeit noch für die Freiwilligen Feuerwehren gilt, haben sich für diesen Personenkreis keine Änderungen ergeben: Ärzt*innen, die bereits im Besitz einer Ermächtigung nach G 26 sind, dürfen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen bei Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren weiterhin durchführen. Nur die Neuerteilung von Ermächtigungen für ÄrztInnen ist nicht mehr möglich. (Stand April 2010)

Für den Versicherungsschutz müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
Der Sport dient in erster Linie als Ausgleich für die Belastungen am Arbeitsplatz. Die Sportart selbst spielt keine Rolle. Der Betriebssport muss regelmäßig stattfinden. Ein klarer organisatorischer Bezug zum Unternehmen ist Pflicht. Das ist der Fall, wenn Arbeitgebende die Sportstätte zur Verfügung stellt und/oder feste Zeiten vorgeben. Die Teilnehmenden müssen im Wesentlichen Beschäftigte des Betriebs sein. Auch Betriebssportgemeinschaften mehrerer Unternehmen, die sich zu überbetrieblichen Sportgruppen zusammenschließen, stehen unter Versicherungsschutz. Versichert sind die Mitarbeiter*innen nicht nur beim Betriebssport selbst, sondern auch auf den damit verbundenen Wegen.
Achtung: Sportliche Wettkämpfe sind nicht gesetzlich unfallversichert, auch keine Fußballturniere! Sportliche Höchstleistungen oder die Teilnahme an Wettkämpfen dürfen beim Betriebssportauf keinen Fall im Mittelpunkt stehen! Dies gilt bereits bei einem einmaligen "Kräftemessen" gegen einen betriebsfremden Gegner und auch bei einer gemeinsamen sportlichen Freizeitgestaltung mit Betriebsangehörigen (z. B. mehrtägige Skifreizeit). Auch in regelmäßigen Übungsstunden stattfindende Wettkämpfe mit anderen Betriebssportgemeinschaften sowie Freizeitveranstaltungen, die im Zusammenhang mit der Sportausübung stattfinden, stehen nicht unter Versicherungsschutz.

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