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Gefahrstoffe im Feuerwehreinsatz

Asbestverdacht: Maßnahmen an der Einsatzstelle

Asbestfasern sind für das menschliche Auge unsichtbar und krebserregend. Wann besteht ein reales Risiko für Einsatzkräfte und welche Schutz-, Hygiene- und Dokumentationsmaßnahmen sind bei Asbestverdacht erforderlich? Dieser Beitrag gibt eine Orientierung für den Einsatzalltag.

Bild: © google Gemini

Asbest wurde wegen seiner vielen günstigen Materialeigenschaften über Jahrzehnte hinweg in großen Mengen beim Bauen verwendet. Erst später wurde erkannt, dass es ein krebserregender Stoff ist. Werden Asbestfasern eingeatmet, können sie sich dauerhaft in der Lunge festsetzen und schwere Erkrankungen wie Asbestose oder Krebs verursachen.

Asbestfasern werden freigesetzt, wenn das asbesthaltige Material beschädigt oder mechanisch bearbeitet wird, zum Beispiel durch Schleifen, Bohren, Sägen oder Brechen. Sind Asbestbauteile unbeschädigt, erfolgt in der Regel keine Faserfreisetzung.

An Brandstellen ist eine Asbestkontamination in der Regel nicht zu erwarten, kann jedoch – abhängig von der Situation – nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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