Bleiben Sie auf dem Laufenden

Newsletterangebote der Unfallkasse Hessen

Abonnieren Sie den Newsletter der Unfallkasse Hessen für Ihren Arbeitsbereich. So sind Sie immer auf dem neusten Stand zu Sicherheits- und Gesundheitsthemen, Corona-Infos, neuen Veröffentlichungen, Änderungen der Rechtslage und freien Seminarplätzen.

Persönlichen Daten
Ich interessiere mich für Themen aus dem Bereich (Mehrfachauswahl möglich):*

Teilen Sie uns mit, was Sie sich von Ihrer Unfallkasse wünschen: Einen Podcast für Ihren Tätigkeitsbereich? Bestimmte Arbeitshilfen? Oder möchten Sie Teil des UKH Medien-Beirats werden und UKH Produkte für Ihren Arbeitsbereich mitentwickeln oder als erstes testen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Ihre Mitteilung an uns zur Newsletter-Anmeldung

Durch Angabe meiner E-Mail-Adresse und Absenden des Formulars erkläre ich mich damit einverstanden, dass die Unfallkasse Hessen mir Neuigkeiten zum Thema Sicherheit und Gesundheit sowie Informationen zu Seminaren per E-Mail zuschickt. Meine Einwilligung kann ich gegenüber der Unfallkasse Hessen jederzeit durch Klicken auf den Abmeldebutton im Newsletter widerrufen.

* Pflichtfelder


Letzte Änderung: 28. November 2021
Unfallkasse Hessen im Porträt: Prävention, Rehabilitation, finanzielle Unterstützung

Die Unfallkasse Hessen als Teil der Gesetzlichen Unfallversicherung – Auftrag, Werte und Ziele

Weitere Inhalte

Aktuelle Satzungen, Vorschriften und Vereinbarungen

Die gesetzliche Unfallversicherung ist neben der Kranken-, Arbeitslosen-, sozialen Pflege- und Rentenversicherung eine wichtige Säule der deutschen Sozialversicherung. Die Unfallkasse Hessen (UKH) ist – wie die Berufsgenossenschaften – eine Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie sichert Arbeitnehmende und Arbeitgebende im Fall von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten ab und verhindert drohende Gesundheitsgefahren. Dieser gesetzliche Auftrag wird in SGB VII definiert. Spitzenverband von Unfallkassen und Berufsgenossenschaften ist der DGUV e. V. An der Spitze der UKH steht eine Selbstverwaltung, die zu gleichen Teilen aus Vertreter*innen der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden besteht.

Eine Grafik zeigt Eindrücke der UKH-Zuständigkeiten. Zu sehen sind ein Sack mit einem Euro-Zeichen, eine Frau in einem Rollstuhl, zwei Menschen im Gespräch miteinander, ein Bauarbeiter mit Helm, ein Einbeiniger mit Krücken und ein Warnschild. Text in der Mitte des Bildes lautet: „UKAHA! Das sind unsere Aufgaben“

Die Aufgaben der UKH

Bei der UKH sind alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Hessen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert – außer Beamt*innen. Auch alle Kita- und Schulkinder, Studierende, ehrenamtlich Tätigen, Haushaltshilfen und private Pflegepersonen stehen unter unserem Schutz. Unsere wichtigste Aufgabe nach der Verhütung von Arbeits- und Schulunfällen ist die – oft lebenslange – Betreuung von Unfallopfern. Wir begreifen unseren gesetzlichen Auftrag als soziale Investition in die Gesellschaft.

Gesetzlicher Auftrag und Anspruch der UKH

Unser oberster gesetzlicher Auftrag nach SGB VII lautet: Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle möglichst zu verhüten und Berufskrankheiten entgegenzuwirken (Prävention). Trotz aller Maßnahmen ist das nicht immer möglich. Im Falle eines Falles kümmern wir uns mit allen geeigneten Mitteln um die medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation. Wir helfen mit finanzieller Unterstützung, wie Verletztengeld, Renten oder Pflegegeld. Im Versicherungsfall haben Verletzte und Erkrankte grundsätzlich das Recht auf lebenslange Betreuung durch unsere Reha-Beratung.

Das Logo der UKH an einer Hauswand.
Bild: © UKH

Prävention

Wir sorgen für mehr Sicherheit und Gesundheit in Kitas und Schulen und bei der Arbeit. Grundlagen dafür sind die Beratung, Qualifizierung (Seminare, Fort- und Weiterbildungen) und Überwachung unserer Mitgliedsbetriebe. Die Projektarbeit mit den Unternehmen gehört ebenfalls dazu.

Das Logo der UKH an einer Hauswand.
Bild: © UKH

Rehabilitation

Wenn ein Unfall passiert ist, kümmern wir uns um die ärztliche Versorgung und später um die Wiedereingliederung in Schule und Beruf und ins "normale" soziale Leben. Wir sind dafür da, unseren Versicherten nach einem Unfall so schnell und so gut wie möglich zu helfen. Das tun wir mit allen geeigneten Mitteln. Wir sorgen für die bestmögliche Behandlung und zahlen die Kosten dafür.

Die Hauswand der UKH.
Bild: © UKH

Entschädigung

Wir sorgen dafür, dass durch den Unfall keine zusätzlichen finanziellen Sorgen entstehen. Notfalls mit lebenslanger Rente oder Versorgung der Hinterbliebenen. Wir bemühen uns, unseren gesetzlichen Auftrag schnell, umfassend und unbürokratisch im Sinne unserer Versicherten und unserer Mitglieder auszuführen.

Unsere Strategie

Unser Unternehmensziel erreichen wir durch Nachhaltigkeit. Diese wird nicht als Ergebnis, sondern als Prozess verstanden. Wir steuern den Prozess aktiv und kontrollieren regelmäßig seine Wirkung. Nachhaltigkeit ist der entscheidende Faktor für unsere Betriebskultur, für unseren Geschäftserfolg und unsere Zukunftsfähigkeit.

Wir verfolgen rechtskonforme, gleichzeitige und gleichberechtigte Zwecke im Rahmen aller Prozesse. Das gilt für die Kerngeschäfte (Prävention, Rehabilitation, Entschädigung, Widerspruch, Klage und Regress) genauso wie für die Administration (Geschäftsführung, Verwaltung, Stabsstellen). Wir arbeiten auf der Basis von ethischen, sozialen, wirtschaftlichen und umweltbezogenen Zielen.

Haftungsablösung für Unternehmer*innen: Sicherheit für Beschäftigte und Arbeitgebende

Seit der Einführung der gesetzlichen Unfallversicherung im Jahr 1885 richten sich die Ansprüche der Beschäftigten nach einem Arbeitsunfall ausschließlich gegen die Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse und nicht mehr gegen Arbeitgebende. Damit wird die soziale Absicherung der Beschäftigten nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit auf eine solide, allgemein verbindliche Basis gestellt.

Das Prinzip „Ablösung der Unternehmerhaftpflicht“ prägt bis zum heutigen Tag die Struktur der gesetzlichen Unfallversicherung. Es unterscheidet sie von allen anderen Zweigen der Sozialversicherung, denn es begründet die Finanzierung der Ausgaben allein durch die Unternehmerinnen und Unternehmer. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen keine Beiträge für ihren gesetzlichen Unfallschutz.

Gerade für Arbeitgebende hat die Ablösung der Haftpflicht viele Vorteile: Sie bewahrt sie vor wirtschaftlichem Risiko und drohendem Ruin durch Schadensersatzklagen verunglückter Arbeitnehmer*innen. Diese können im Einzelfall einen existenzbedrohenden Umfang annehmen. Auf diese Weise leistet die gesetzliche Unfallversicherung einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt des sozialen Friedens.

Die Versicherten der UKH

Rund 2,8 Millionen Menschen in Hessen waren 2020 bei der UKH versichert:

218.400 Angestellte und Arbeiter*innen des öffentlichen Dienstes
176.000 Beschäftigte in rechtlich selbstständigen Unternehmen
164.600 Ehrenamtlich Tätige
117.400 Versicherte in Hilfeleistungsunternehmen
472.000 Private Pflegepersonen
341.000 Kinder in Tageseinrichtungen oder Tagespflege
699.600 Schüler*innen in allgemeinbildenden Schulen
193.700 Schüler*innen in berufsbildenden Schulen
308.700 Studierende
47.400 Private Haushaltshilfen

Die UKH in Zahlen 2020

Versicherungsfälle:

50.565 meldepflichtige Schulunfälle, davon 1 tödlich
4.357 Schulwegunfälle
4.468 meldepflichtige Arbeitsunfälle, davon 6 Todesfälle
1.551 Wegeunfälle, davon 3 Todesfälle
668 Berufskrankheiten (Verdachtsanzeigen)

Entschädigungsleistungen:

19,6 Mio. Euro für ambulante Behandlungen
13,1 Mio. Euro für stationäre Behandlung und häusliche Pflege
6,0 Mio. Euro für Verletztengeld und besondere Unterstützung
32,0 Mio. Euro für Renten an Versicherte und Hinterbliebene
11,5 Mio. Euro für sonstige Heilbehandlungen und Leistungen zur beruflichen und sozialen Teilhabe

Ausgaben für Prävention:

10,3 Mio. Euro für Beratung, Überwachung, Qualifizierung, Projekte für Sicherheit und Gesundheit in den Betrieben etc.