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Letzte Änderung: 04. Dezember 2021
UKH zahlt nach leichten Schulunfällen den Transport mit dem Taxi

Bei leichten Verletzungen in der Schule: das Taxi-Gutscheinverfahren der Unfallkasse Hessen

Es ist fast an der Tagesordnung, dass in der Schule Unfälle mit leichten Blessuren passieren. Nach stundenlangem konzentrierten Zuhören im Sitzen entlädt sich die Anspannung dann beim Toben und Spielen und schon ist das Knie aufgeschürft oder der Arm geprellt. Solche kleinen Unfälle geschehen auch im Sportunterricht. Manchmal ergibt sich die Frage: Reicht die schulische Erste Hilfe durch den Schulsanitätsdienst bzw. eine aufsichtführende Person aus oder muss das Kind in einer ärztlichen Praxis vorgestellt werden? Bei leichten Verletzungen, die als solche auch für Ersthelfer*innen erkennbar sind (wie kleine Schürfwunden, Splitter unter der Haut, kleine Schnittwunden oder leichte Prellungen an Armen oder Händen) muss nicht gleich der Rettungsdienst gerufen werden. Dafür gibt es das UKH Taxi-Gutscheinverfahren.

 

Taxi rufen und losfahren – Unfallkasse Hessen zahlt die Kosten

Bei diesen leichten Verletzungen ist es ausreichend und angebracht, das Kind mit einem Taxi zur nächsten ärztlichen Praxis zu bringen. Die UKH wickelt die Kosten mit dem Taxi-Gutscheinverfahren ab: Niemand muss die Kosten für die Beförderung vorlegen. Es ist auch keine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung erforderlich.

Im Falle eines Falles rufen Sie das nächstgelegene Taxiunternehmen an und füllen den Gutschein aus. Anschließend übergeben Sie dem Fahrer/der Fahrerin

  • das verletzte Kind
  • den ausgefüllten Taxi-Gutschein
  • und erteilen ihm/ihr den Fahrtauftrag zur nächstgelegenen ärztlichen Praxis.
  • Übergeben Sie dem Taxifahrer/der Fahrerin bitte außerdem das Merkblatt mit den Hinweisen zur Beförderung und Betreuung des verletzten Kindes.

Weder Ersthelfer*innen noch Lehrkräfte werden für eine möglicherweise unangemessene Wahl des Beförderungsmittels zur Rechenschaft gezogen. Handeln Sie bitte basierend auf Ihrer Erfahrung und schalten Sie, wenn nötig, auch den Schulsanitätsdienst ein.

Die Taxi Frankfurt eG. (Heidelberger Str. 25, 60327 Frankfurt am Main, Telefon: 069 252025) regelt die Abrechnung der Beförderungskosten zentral in unserem Auftrag.

Sollte es zu Problemen oder Fragen kommen, rufen Sie bitte unser Servicetelefon an.

Häufige Fragen

Fahrtkosten zwischen Wohnung und Schule können nur übernommen werden, wenn aufgrund der Unfallfolgen eine voraussichtliche Unterbrechung des Unterrichts von mehr als vier bis sechs Wochen eintritt. Bitte klären Sie diese Frage individuell und persönlich mit unserem Servicetelefon (069 29972-440).

Ist der Antigen-Schnelltest bzw. Selbsttest positiv, so liegt der Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vor. Eine verlässliche Diagnose kann erst durch einen nachfolgenden PCR-Test sowie ärztliche Beurteilung gestellt werden. Weitere Festlegungen trifft das örtliche Gesundheitsamt.

Schulleitungen sollten sich auf den Umgang mit positiven Ergebnissen vorbereiten: z. B. verschiedene Räume festlegen, in denen positiv getestete Kinder unter Aufsicht warten können, bis Erziehungsberechtigte sie abholen. Wichtig ist auch eine Trennung der Kinder, damit im Falle einer Verdachtsbestätigung mögliche Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden. Bitte vermeiden Sie den ÖPNV, wenn ein positiv getestetes Kind nach Hause gebracht werden soll.

Essen und Trinken sowie der Einkauf von Nahrungsmitteln sind eigentlich dem persönlichen und somit unversicherten Lebensbereich zuzurechnen. Aber: Bei Schüler*innen sind die Wege von der Schule zum Einkauf von Lebensmitteln versichert, wenn sie zum alsbaldigen Verzehr bestimmt sind. Das Essen dient ja im Wesentlichen dazu, die Arbeitskraft bzw. Schulfähigkeit des Kindes bzw. Jugendlichen zu erhalten und es ihm damit zu ermöglichen, die schulische Tätigkeit fortzusetzen. Achtung: Im Geschäft, beim Einkauf selbst, besteht kein Unfallschutz.

Ein Schulunfall ist ein Unfall, den ein*e Schüler*in wegen des Besuchs einer allgemein oder berufsbildenden Schule erleidet. Dasselbe gilt für den Unfall während der Teilnahme an Betreuungsmaßnahmen, die unmittelbar vor oder nach dem Unterricht stattfinden und zumindest im Zusammenwirken mit der Schule durchgeführt werden. Alle damit zusammenhängenden Wege sind auch versichert. Diese Unfälle nennt man Schulwegunfälle.