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Letzte Änderung: 19. November 2021
Als Arbeitnehmer*innen unterwegs im Straßenverkehr

Arbeitsweg und Verkehrssicherheit – mit der UKH immer sicher ankommen

Auf der Arbeit sicher anzukommen und auch während der Arbeit keinen Unfall im Verkehr zu erleiden, ist besonders wichtig. Mobilität ist Teil unseres Arbeitslebens geworden und im Straßenverkehr lauert das höchste Risiko für einen Unfall im Zusammenhang mit der Arbeit. Die Unfallkasse Hessen unterstützt die Arbeitnehmer*innen ihrer Mitgliedsbetriebe dabei, immer sicher anzukommen – ganz gleich, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto!

Gehen und Fahren gehören zur Arbeit dazu

Die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstelle sind in der Regel ebenso unvermeidbar wie die damit verbundenen Risiken.

Konsequenterweise besteht auf allen Wegen von und zur Arbeitsstelle gesetzlicher Unfallversicherungsschutz, der von den Arbeitgeber*innen allein durch Beiträge zur UKH finanziert wird. Konkrete Präventionsangebote und Maßnahmen des Arbeitgebers für diese letztlich "außerbetrieblichen Risiken" der Beschäftigten sind zwar freiwillig, aber dennoch wichtig und wirkungsvoll.

Die bewusste Integration von Wegerisiken in den betrieblichen Arbeitsschutz und Maßnahmen zur Prävention sind Grundvoraussetzungen für gelebte gesunde und sichere Unternehmensphilosophie und Arbeitskultur.

Die mit der Arbeit verbundenen Wege zählen eindeutig zur beruflichen Tätigkeit und unterliegen somit auch der Arbeitsschutzgesetzgebung und den Unfallverhütungsvorschriften. Die Unternehmer*innen – wie auch die Beschäftigten – müssen daher insbesondere bei Fahrtätigkeiten erforderliche Maßnahmen zum Schutz vor Unfällen und Gesundheitsgefahren treffen, wie an jedem anderen Arbeitsplatz im Betrieb auch.
 
Hilfreich dabei ist, dass Beschäftigte im Kontext Betrieb oft besonders offen für eine Sicherheitskultur und damit bereit sind, ihr eigenes Verkehrs- und Mobilitätsverhalten sicher und unfallfrei zu gestalten.

„Rund jeder zehnte tödliche Unfall ereignet sich auf dem Arbeitsweg.“

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Sicher zur Arbeit kommen – die UKH unterstützt Sie dabei!

Wir möchten Sie dabei unterstützen, sicher zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. Die UKH möchte die Risiken auf den Wegen minimieren, damit Sie die Potenziale einer umfassenden Mobilität ohne Risiko nutzen können.

Die UKH arbeitet bei allen Themen der Verkehrssicherheit eng mit weiteren Institutionen und Akteuren zusammen wie dem DVR, der Deutschen Verkehrswacht, der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen und dem ADFC.

Das GeFahrtraining der Unfallkasse Hessen

Die Teilnehmer*innen lernen, wie man sicher fährt und trotzdem schnell ankommt und nebenbei auch noch Sprit und Nerven schont.

Hier gelangen Sie zur Anmeldung und weiteren Informationen.

Häufige Fragen

Arbeitsunfälle sind gesetzlich definiert als "Unfälle von Versicherten infolge einer den Versicherungsschutz nach den §§ 2, 3 oder 6 SGB VII begründenden Tätigkeit (versicherte Tätigkeit)". Unfälle sind zeitlich begrenzte, von außen auf den Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod der Versicherten Person führen (§ 8 Abs. 1 SGB VII). Die Rechtsprechung verlangt für die Anerkenntnis eines Arbeitsunfalls u. a., dass eine Person einer versicherten Tätigkeit nachgeht (z. B. als Beschäftigte*r), einen Unfall erleidet und zum Unfallzeitpunkt eine betriebliche bzw. betriebsdienliche Tätigkeit ausübt. Im Bereich der Schülerunfallversicherung wird vom Schulunfall gesprochen. Wege, die in Ausübung der versicherten Tätigkeit zurückgelegt werden (z. B. Fahrten zu Kunden im Auftrag des Arbeitgebernden) sind Teil der betrieblichen Tätigkeit (Betriebsweg). Ein Wegeunfall ist ebenfalls ein Arbeitsunfall und hat mehrere Varianten. Die wichtigste Variante ist der tägliche Weg zur und von der Arbeit bzw. Schule. Versichert ist dabei der unmittelbare Weg. Nicht notwendig ist, dass es sich um den kürzesten Weg handelt. Auch ein etwas längerer, aber verkehrsgünstigerer, schnellerer Weg ist versichert. Es wird jedoch verlangt, dass der Weg mit der Absicht zurückgelegt wird, die Arbeitsstätte oder Schule zu erreichen bzw. nach der Arbeit direkt nach Hause zu gelangen. Umwege oder Abwege zur Erledigung privater Dinge (Tanken, Einkaufen, Besuch von Freunden) können zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. Der versicherte Weg beginnt in der Regel morgens an der Außenhaustür und endet an der Außentür der Arbeitsstätte bzw. Werkstor oder am Schultor bzw. Schuleingang. Für den Rückweg gilt das Gleiche. Die Art und Weise, wie die Wege zurückgelegt werden, steht allen Versicherten frei. Sie haben also die Wahl, ob der öffentliche Nahverkehr, ein Auto, ein Fahrrad benutzt wird, oder ob der Weg zu Fuß zurückgelegt wird. Notwendige Wartezeiten (Bushaltestelle, Bahnhof) sind ebenfalls Teil des versicherten Weges.

Ja. Ehrenamtliche Wahlhelfer*innen stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie erhalten nach einem Unfall im Ehrenamt die gleichen Leistungen wie Arbeitnehmer*innen nach einem Arbeitsunfall. Zuständig sind die Unfallkassen der Länder. Die vorgeschriebene Unfallanzeige erstellt die Kommune, die die Wahlhelfer*innen einsetzt. Versichert sind auch die Wege, die unmittelbar mit dem Ehrenamt zusammenhängen, sowie Vor- und Nachbereitungstätigkeiten. Nicht versichert sind private Verrichtungen wie Nahrungsaufnahme und Toilettenbesuch.

Nein. Der versicherte Weg beginnt erst mit dem Durchschreiten der Haustür ins Freie. Wege im eigenen Treppenhaus werden als unversichert angesehen, weil den Versicherten das Treppenhaus gut bekannt ist und die Gefahren leicht zu beherrschen sind.

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