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Letzte Änderung: 28. November 2021
GeFahrtraining für berufliche Pendler*innen und Vielfahrer*innen

Defensives Fahrsicherheitstraining: Angebot für Mitgliedsbetriebe

Sicher fahren und trotzdem schnell ankommen, nebenbei auch noch Sprit sparen und auf jeden Fall die Nerven schonen: Das UKH GeFahrtraining für Versicherte in Mitgliedsbetrieben der UKH macht es möglich!

Das Foto einer Autobahn am Morgen trägt Symbole für potentielle Gefahren durch dichtes Auffahren, Wildtiere und Frost. Der Text lautet: „Voraussicht ist besser als Nachsicht“
Bild: © schallundschnabel

Verkehrsunfälle auf den Wegen von und zur Arbeit – gerade von Berufspendler*innen – sind häufig mit schweren und zum Teil lebenslangen Unfallfolgen verbunden.

Obwohl sich die Sicherheit der Fahrzeuge, die Fahrzeugtechnik und die Verkehrssicherheit im Allgemeinen stetig verbessern, bleibt die Zahl der Unfälle in den letzten Jahren ziemlich konstant. Prüft man die Unfallursachen, passieren die häufigsten Unfälle durch unangepasstes Verhalten der Verkehrsteilnehmer*innen. Kurz gesagt: ändern Fahrer*innen ihr Verhalten als Verkehrsteilnehmer*innen, vermeiden sie dadurch Unfälle.

Für einige bedeutet dies, von ihren eingeschlichenen Fahrgewohnheiten abzurücken und bspw. risikofreies Fahren zu üben. Wie das geht, lernen sie beim UKH GeFahrtraining.

Tödliche Arbeits- und Wegeunfälle bundesweit

  2016 2017 2018 2019 2020
Tödliche Unfälle 424 451 420 497 399
Tödliche Wegeunfälle 311 280 310 309 238
Tödliche Unfälle zusammen 735 731 730 806 637

Die Vorteile des UKH GeFahrtrainings

Das Fahrtraining ist defensiv ausgerichtet. Die Teilnehmer*innen erlernen Fahrtechniken, die vorausschauendes Fahren leicht machen. Es wird trainiert, Gefahren im Straßenverkehr rechtzeitig zu erkennen und damit Unfälle zu vermeiden. Dadurch wird der Verkehr für alle sicherer.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Der Kraftstoffverbrauch reduziert sich um bis zu 7 %. Die Teilnehmer*innen ändern nachweislich ihr Fahrverhalten, nachdem sie das UKH GeFahrtraining absolviert haben, und reduzieren ihr Unfallrisiko sowie das anderer Verkehrsteilnehmer*innen deutlich, was bereits eine im Jahr 2011 durchgeführte Studie belegt.

Das Training basiert auf den Standards des DVR e.V. und wird laufend aktualisiert und gemäß der aktuellen Forschung weiterentwickelt.

Schwerpunkte des UKH GeFahrtrainings:

Training „on the Job“

  • Es muss eine Gruppe von sechs Personen des Betriebs teilnehmen. Eine Teilnahme einzelner Betriebsangehöriger ist nicht möglich.
  • Zertifizierte Trainer*innen kommen zu Ihnen in den Betrieb und üben mit Kleingruppen.
  • Das Training findet im realen Straßenverkehr statt.
  • Die Trainingsinhalte können für den Beruf oder privat angewendet werden.
  • Üben Sie reale Situationen und führen Sie eine Dienstfahrt als Trainingsfahrt durch.
  • Das Training wird für Fahrzeuge bis 3,5 t angeboten.
  • Betriebliche Belange werden berücksichtigt.

Machen Sie mit und überprüfen Sie Ihr eigenes Fahrverhalten. Fahren Sie bewusst sicher und gelassen. So kommen Sie immer gesund ans Ziel. Melden Sie sich gleich für das Training an:

Aufbau des Trainingstages

90 Minuten Gemeinsamer Informationsaustausch als Gruppe
45 Minuten pro Mitarbeiter*in Praktisches Training im Realverkehr als Gruppen- oder Einzelfahrt im eigenen PKW
45 Minuten Gemeinsamer Erfahrungsaustausch in der Gruppe

Wichtige Trainingsinhalte

  • Fahren ist Arbeit!
  • Cool bleiben – gelassen fahren!
  • Entscheidungsfreiheit genießen!
  • Vorausschauendes Fahren – Schwung und Energie nutzen!
  • Schalten Sie hoch!
  • Motor aus!

Wer kann sich anmelden?

  • Teilnehmen können Beschäftigte in Mitgliedsunternehmen der UKH.
  • Der Trainingstag findet während der Dienstzeit statt.
  • max. sechs Teilnehmer pro Gruppe
  • max. zwei Gruppen pro Termin
  • Die Teilnehmer*innen sind berufliche Vielfahrer*innen und/oder Fernpendler*innen.
  • Das Unternehmen beteiligt sich anteilig an den Kosten der Schulung, die Höhe der Kosten wir rechtzeitig mitgeteilt.
*Pflichtfeld
**Voraussetzungen: Fernpendler*innen (mehr als 50 km einfache Strecke), Pendler*innen in Fahrgemeinschaften und berufliche Vielfahrende

Häufige Fragen

Arbeitsunfälle sind gesetzlich definiert als "Unfälle von Versicherten infolge einer den Versicherungsschutz nach den §§ 2, 3 oder 6 SGB VII begründenden Tätigkeit (versicherte Tätigkeit)". Unfälle sind zeitlich begrenzte, von außen auf den Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod der Versicherten Person führen (§ 8 Abs. 1 SGB VII). Die Rechtsprechung verlangt für die Anerkenntnis eines Arbeitsunfalls u. a., dass eine Person einer versicherten Tätigkeit nachgeht (z. B. als Beschäftigte*r), einen Unfall erleidet und zum Unfallzeitpunkt eine betriebliche bzw. betriebsdienliche Tätigkeit ausübt. Im Bereich der Schülerunfallversicherung wird vom Schulunfall gesprochen. Wege, die in Ausübung der versicherten Tätigkeit zurückgelegt werden (z. B. Fahrten zu Kunden im Auftrag des Arbeitgebernden) sind Teil der betrieblichen Tätigkeit (Betriebsweg). Ein Wegeunfall ist ebenfalls ein Arbeitsunfall und hat mehrere Varianten. Die wichtigste Variante ist der tägliche Weg zur und von der Arbeit bzw. Schule. Versichert ist dabei der unmittelbare Weg. Nicht notwendig ist, dass es sich um den kürzesten Weg handelt. Auch ein etwas längerer, aber verkehrsgünstigerer, schnellerer Weg ist versichert. Es wird jedoch verlangt, dass der Weg mit der Absicht zurückgelegt wird, die Arbeitsstätte oder Schule zu erreichen bzw. nach der Arbeit direkt nach Hause zu gelangen. Umwege oder Abwege zur Erledigung privater Dinge (Tanken, Einkaufen, Besuch von Freunden) können zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. Der versicherte Weg beginnt in der Regel morgens an der Außenhaustür und endet an der Außentür der Arbeitsstätte bzw. Werkstor oder am Schultor bzw. Schuleingang. Für den Rückweg gilt das Gleiche. Die Art und Weise, wie die Wege zurückgelegt werden, steht allen Versicherten frei. Sie haben also die Wahl, ob der öffentliche Nahverkehr, ein Auto, ein Fahrrad benutzt wird, oder ob der Weg zu Fuß zurückgelegt wird. Notwendige Wartezeiten (Bushaltestelle, Bahnhof) sind ebenfalls Teil des versicherten Weges.

Ja. Ehrenamtliche Wahlhelfer*innen stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie erhalten nach einem Unfall im Ehrenamt die gleichen Leistungen wie Arbeitnehmer*innen nach einem Arbeitsunfall. Zuständig sind die Unfallkassen der Länder. Die vorgeschriebene Unfallanzeige erstellt die Kommune, die die Wahlhelfer*innen einsetzt. Versichert sind auch die Wege, die unmittelbar mit dem Ehrenamt zusammenhängen, sowie Vor- und Nachbereitungstätigkeiten. Nicht versichert sind private Verrichtungen wie Nahrungsaufnahme und Toilettenbesuch.

Nein. Der versicherte Weg beginnt erst mit dem Durchschreiten der Haustür ins Freie. Wege im eigenen Treppenhaus werden als unversichert angesehen, weil den Versicherten das Treppenhaus gut bekannt ist und die Gefahren leicht zu beherrschen sind.

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