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Letzte Änderung: 27. November 2021
Unfallversicherung für gemeinnützige Organisationen kostenfrei

Im Ehrenamt kostenfrei freiwillig versichert

Bei der Unfallkasse Hessen können sich auf Antrag gewählte oder beauftragte Ehrenamtsträger*innen in gemeinnützigen Organisationen (z. B. DLRG) freiwillig versichern. Voraussetzung ist, dass die gemeinnützige Organisation bereits Mitglied der Unfallkasse Hessen ist.

Eine Grafik zeigt einen Mann und eine Frau. Beide tragen Jacke und Brille. Text in der linken Hälfte des Bildes lautet: „Ehrenmann und Ehrenfrau. Kostenlose Versicherung für gemeinnützige Organisationen.“
Bild: © schallundschnabel

Gewählte Ehrenamtsträger*innen sind Personen, die bei einer privatrechtlichen Organisation für ein Amt gewählt wurden z. B. Vorstand eines Vereins, Kassenwart, Schriftführer). Dieses Amt muss durch die Satzung der Organisation vorgesehen sein und unentgeltlich ausgeübt werden.

Beauftragte Ehrenamtsträger*innen sind Personen, die im Auftrag oder mit Einwilligung des Vorstands in der Organisation herausgehobene Aufgaben wahrnehmen, die nicht in der Satzung verankert sein müssen. Dies sind z. B. leitende, planende oder organisierende Tätigkeiten, die über einen längeren Zeitraum oder im Rahmen eines definierten Projekts ausgeübt werden.

Auch beim Spielmannszug oder der Ehrenabteilung mit der freiwilligen Versicherung fürs Ehrenamt bestens abgesichert.

Voraussetzungen für den Unfallversicherungsschutz

Die Organisation, für die die Ehrenamtsträger*innen tätig werden, muss die Voraussetzungen der steuerrechtlichen Gemeinnützigkeit erfüllen. Unter dem Begriff „Gemeinnützigkeit“ werden allgemein die steuerbegünstigten Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 der Abgabenordnung (AO) verstanden. Über die Gemeinnützigkeit entscheidet das Finanzamt im Veranlagungsverfahren zur Körperschaftssteuer.

Die UKH muss zudem die zuständige gesetzliche Unfallversicherungsträgerin für die gemeinnützige Organisation sein. Diese Voraussetzung ist normalerweise dann erfüllt, wenn die öffentliche Hand überwiegend finanziell beteiligt ist oder in den Organen der Organisation (Mitgliederversammlung, Vorstand) einen überwiegenden oder zumindest maßgeblichen Einfluss ausübt. Dazu ist ein schriftlicher Antrag bei der UKH erforderlich. Nach der Prüfung erhalten die freiwillig Versicherten eine Versicherungsbestätigung

Benötigte Unterlagen

Um prüfen zu können, ob die Kriterien für die Versicherungsberechtigung erfüllt sind, benötigt die UKH folgende Unterlagen vollständig:

  • aktuelle Fassung der Vereinssatzung,
  • Nachweis über die Gemeinnützigkeit der Organisation,
  • Nachweis über die Wahl in ein offizielles Amt oder die Beauftragung für eine herausgehobene Aufgabe und deren unentgeltliche Ausübung,
  • formloser Antrag auf eine freiwillige Versicherung

Bis auf Weiteres erheben wir keinen Beitrag von den freiwillig Versicherten.

Beginn und Ende der freiwilligen Unfallversicherung

Der Versicherungsschutz beginnt grundsätzlich mit dem Tag nach Eingang des Antrags bei der UKH, es sei denn, Sie wünschen einen späteren Versicherungsbeginn. Die freiwillige Versicherung kann vom Versicherten durch schriftlichen Antrag beendet werden. Sie endet mit Ablauf des Monats, in dem der Antrag bei der UKH eingegangen ist. Die Beendigung der Versicherung wird dem Versicherten auf Wunsch schriftlich bestätigt.

Alternativ erlischt die freiwillige Versicherung mit dem Tag, an dem die Person aus ihrem Ehrenamt ausscheidet.

Beitrag zur freiwilligen Unfallversicherung

Beitragspflichtig sind die Versicherten selbst. Die Beitragshöhe wird von der Vertreterversammlung der UKH unter Berücksichtigung der Gefährdungsrisiken festgesetzt. Bis auf Weiteres erheben wir keinen Beitrag von den freiwillig Versicherten. Der Versicherungsschutz ist somit kostenfrei.

Weitere Information finden Sie hier:

Häufige Fragen

Nach § 3 SGB VII steht es den Unfallversicherungsträgern frei, zusätzlich zu den gesetzlich Versicherten noch andere dort genannte Personen zu versichern. Die Unfallkasse Hessen hat hiervon Gebrauch gemacht und in § 4 Abs. 3 der Satzung den Unfallversicherungsschutz u. a. auf Teilnehmer*innen an Maßnahmen im Rahmen der Entwicklungshilfe erweitert, die nicht bereits kraft Gesetzes nach § 2 SGB VII versichert sind. Eine freiwillige Versicherung sieht die Satzung der Unfallkasse Hessen nach § 4a der Satzung vor. Die freiwillige Versicherung erfolgt nur auf schriftlichen Antrag bei der Unfallkasse Hessen. Als Beispiel sind hier die gewählten Ehrenamtsträger in gemeinnützigen Organisationen (z. B. Feuerwehrvereine) zu nennen.

Menschen, die ehrenamtlich im Auftrag einer privatrechtlichen Organisation oder mit Einwilligung von öffentlich-rechtlichen Institutionen aktiv sind, erhalten gesetzlichen Unfallschutz. Dies gilt auch für gewählte Ehrenamtsträger in gemeinnützigen Organisationen, wie in Sportvereinen. Personen, die im Auftrag, mit ausdrücklicher Einwilligung oder in besonderen Fällen auch mit schriftlicher Genehmigung von Kommunen ehrenamtlich tätig sind als Mitglied von Körperschaften, Anstalten, Stiftungen des öffentlichen Rechts, deren Verbände oder Arbeitsgemeinschaften sowie privatrechtlichen Organisationen.Entscheidend ist, ob die Kommune einen konkreten Auftrag oder die Zustimmung zu einem konkreten Vorhaben erteilt. Vor Aufnahme der ehrenamtlichen Tätigkeit sollte auf jeden Fall ein Auftrag oder eine Einwilligung in schriftlicher Form erteilt werden. Beispiel: Personen, die an Aktionen wie „Sauberhafter Frühjahrsputz“, „Gemarkungsputz“ o. ä. teilnehmen, sind als ehrenamtlich Tätige versichert, wenn es sich um Aufgaben handelt, die grundsätzlich von der Kommune zu erfüllen sind und für die im Vorfeld ein schriftlicher Auftrag oder eine Einwilligung erteilt wurde. Ein allgemeiner Aufruf an die Bevölkerung reicht für den Schutz in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht aus! In der Regel werden derartige Aktionen von der Gemeinde selbst oder von Vereinen organisiert. Eine schriftliche Beauftragung der einzelnen ehrenamtlichen Helfer*innen ist nicht erforderlich. Um umfangreiche Ermittlungen nach einem Unfall zu vermeiden, sollte die Gemeinde jedoch bestätigen können, welche Personen als ehrenamtlich Tätige an der Aktion teilgenommen haben.

Ehrenamtlich Tätige müssen Aufgaben für eine öffentlich-rechtliche Institution erfüllen (Kommune, Land etc.). Schon einfachste Hilfstätigkeiten reichen hierfür aus, sogar nur einmalige, gelegentliche, auf wenige Stunden beschränkte Verrichtungen (z. B. als Wahlhelfer*in). Ist dieses Amt nicht gesetz- oder satzungsmäßig festgelegt, bedarf es einer gesonderten Übertragung und Beschreibung, beispielsweise in Form eines schriftlichen Auftrags. Ein solches, versichertes Ehrenamt darf niemals finanziell entlohnt werden. Eine Aufwandsentschädigung spricht allerdings nicht gegen den Versicherungsschutz.

Typische Beispiele für eine ehrenamtliche Tätigkeit sind u. a.: ehrenamtliche Richter*innen (Schöffen*innen), gewählte Mitglieder des Elternbeirats einer Tageseinrichtung, nach Schulvorschriften gewählte Elternvertreter*innen (Klassenelternbeirat, Schulelternbeirat) oder gemeindliche Mandatsträger*innen (Gemeinderat). Manche Lebens- und Tätigkeitsbereiche sind gesetzlich gesondert genannt (so z. B. die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr).

Kinder, die während einer Klassenfahrt oder Skifreizeit ihrer Schule verunglücken, sind auch im Ausland gesetzlich unfallversichert. Die Reise muss von der Schule geplant, organisiert und durchgeführt sein. Der Unfallschutz umfasst alle schulbezogenen, beaufsichtigten Aktivitäten sowie die Hin- und Rückreise. Wichtig für Krankheit und Unfall: Die Schüler*innen sollten im europäischen Ausland die www.krankenkassen.de/ausland/Europaeische-Krankenversicherungskarte/ EHIC-Karte der gesetzlichen Krankenversicherung mitführen. Für privat Versicherte stellen wir auf Antrag eine schule.ukh.de/downloads/downloads/ersatzbescheinigung-fuer-auslandsfahrten/ Ersatzbescheinigung aus. Unfälle auf Klassenreise im Ausland sind der UKH umgehend zu melden ukh@ukh.de, Telefon: +49 (0)6929972-440). Wir kümmern uns ggf. auch um den sicheren Rücktransport. schule.ukh.de/fileadmin/ukh.de/Druckschriften_UKH/Druckschriften_UKH_SUV/flyer_UKH_unfall_ausland_Neu.pdf Info-Flyer der UKH

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