Zwischen Belastung und Verbundenheit
Viele Pflegende erleben, dass Nähe und Partnerschaft im Pflegealltag auf die Probe gestellt werden. Doch es gibt auch ermutigende Geschichten: Paare berichten in der neuen Ausgabe, wie ihre Liebe und ihr Verständnis füreinander gewachsen sind. Durch offene Gespräche, kleine Gesten und gemeinsame Rituale konnten sie neue Formen von Miteinander entdecken.
Unterstützung annehmen – ein Zeichen von Stärke
„Dieser Prozess braucht Zeit und Unterstützung“, sagt Dr. Klaus Pfeiffer, Psychologe in der Abteilung Geriatrie und Altersforschung am Hubert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart. Hilfe in Anspruch zu nehmen, sei kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstfürsorge. Pflegeberatung, Selbsthilfegruppen und psychologische Begleitung können entlasten und neue Perspektiven eröffnen – viele Angebote sind inzwischen auch online oder hybrid verfügbar.
Weitere Themen im Magazin
- Nachbarschaftshilfe: Wie sie über den Entlastungsbetrag finanziert werden kann – und welche Regeln gelten.
- Kochen in Wismar: Ein Projekt bringt demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen an einen Tisch.
- Musik und Bewegung: Warum Musik das Leben von Parkinson-Erkrankten leichter machen kann.