Die schönen Seiten der Pflege – Wie Partnerschaft und Nähe sich verändern

Neue Ausgabe von „Ich pflege! Das Magazin für pflegende Angehörige“ erschienen

Wenn ein geliebter Mensch pflegebedürftig wird, verändert sich meist auch die Beziehung. Aus vertrauter Zweisamkeit entstehen neue Rollen – zwischen Fürsorge, Verantwortung und emotionaler Nähe. Was diese Veränderungen bedeuten und wie Paare neue Wege zueinander finden können, zeigt die aktuelle Ausgabe von „Ich pflege! Das Magazin für pflegende Angehörige“.

Bild: © UKH

Zwischen Belastung und Verbundenheit

Viele Pflegende erleben, dass Nähe und Partnerschaft im Pflegealltag auf die Probe gestellt werden. Doch es gibt auch ermutigende Geschichten: Paare berichten in der neuen Ausgabe, wie ihre Liebe und ihr Verständnis füreinander gewachsen sind. Durch offene Gespräche, kleine Gesten und gemeinsame Rituale konnten sie neue Formen von Miteinander entdecken.

Unterstützung annehmen – ein Zeichen von Stärke

„Dieser Prozess braucht Zeit und Unterstützung“, sagt Dr. Klaus Pfeiffer, Psychologe in der Abteilung Geriatrie und Altersforschung am Hubert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart. Hilfe in Anspruch zu nehmen, sei kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstfürsorge. Pflegeberatung, Selbsthilfegruppen und psychologische Begleitung können entlasten und neue Perspektiven eröffnen – viele Angebote sind inzwischen auch online oder hybrid verfügbar.

Weitere Themen im Magazin

  • Nachbarschaftshilfe: Wie sie über den Entlastungsbetrag finanziert werden kann – und welche Regeln gelten.
  • Kochen in Wismar: Ein Projekt bringt demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen an einen Tisch.
  • Musik und Bewegung: Warum Musik das Leben von Parkinson-Erkrankten leichter machen kann.

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