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Letzte Änderung: 27. November 2021
Schulische Verkehrserziehung und Bewegungsförderung

Mit dem Roller zur Schule? Kein Problem!

Rollerfahren macht Spaß und ist einfach zu erlernen, weshalb zahlreiche Kinder mit ihrem Roller zur Schule oder Kita kommen. Doch so viel Spaß das Rollerfahren auch macht, das Risiko für Unfälle im Straßenverkehr ist da und Schulen sind unsicher, ob sie das Rollerfahren als sicheres, altersgerechtes Fortbewegungsmittel unterstützen sollen. Die gute Nachricht: durch gezielte Bewegungsförderung und Verkehrserziehung in der Schule, können Unfälle vermieden werden und die Kinder kommen gesund und sicher an.

Das Projekt "UKH RollerKIDS" wurde ins Leben gerufen, um Lehrkräfte bei der Bewegungsförderung und Verkehrserziehung von Schulkindern zu unterstützen.

Das Angebot beinhaltet:

  • Multiplikatorenausbildung in Grünberg
  • Workshop für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte vor Ort
  • den Besuch des RollerKIDS Mobils für eine Woche an Ihrer Schule

Eine Woche mit dem UKH RollerKIDS Mobil

Großansicht: Eine Frau steht vor dem UKH RollerKIDS-Mobil.
Das UKH RollerKIDS-Mobil  Bild: © UKH

Das „UKH RollerKIDS-Mobil“ wird an Ihre Schule gebracht.

Ein*e erfahrene*r Trainer*in führt eine Klasse durch das bunte Roller-Trainingsprogramm mit Geschicklichkeitsübungen und Spielen. Die Kinder lernen u.a. Ausweichen, Bremsen, Stoppen, Hindernis- und Slalomfahrten. Hospitierende Lehrkräfte erhalten dadurch einen Eindruck über die vielseitige Einsatzmöglichkeit von Tretrollern im Unterricht. Pro Klasse dauert die Trainingseinheit 60 Minuten.

Das UKH RollerKIDS-Mobil bleibt die restliche Woche an Ihrer Schule.

Alle Lehrkräfte können das komplette Equipment weiter nutzen – für den Sportunterricht, in Bewegungsstunden oder in der Nachmittagsbetreuung.

Es regnet die ganze Woche? Kein Problem, das Programm muss nicht auf dem Schul- oder Pausenhof durchgeführt werden. Die modernen City Roller sowie das Equipment können auch in der Turnhalle genutzt werden.

„Achtung: Die Lehrkräftefortbildung ist Voraussetzung, um das UKH RollerKIDS Mobil für seine Schule buchen zu können!“

Die Lehrmaterialien für Ihren Unterricht können Sie sich kostenfrei herunterladen.

Projektziel: Bewegungsfreude ohne Leistungsdruck

Rollerfahren eignet sich besonders, um Kinder für Bewegung zu begeistern. UKH RollerKIDS vermittelt den Kindern spielerisch Bewegungsfreude in einem Umfeld ohne Leistungsdruck. Viele Kinder besitzen bereits daheim einen eigenen Roller und sind nach dem Training in der Lage, diesen sicher zu nutzen. Die Kinder werden außerdem praxisnah in Verkehrssicherheit geschult und üben, das Handling für mehr Sicherheit – auch im Straßenverkehr. Übrigens: Das Rollerfahren trainiert die Koordination, was zur Vorbereitung aufs Fahrradfahren besonders wichtig ist.

Jetzt anmelden für die nächste UKH RollerKids Fortbildung

Bild: © VRD, Adobe Stock

Unser Trainingsprogramm fördert die Inklusion

Mit der UN Kinderrechts- und Behindertenrechtskonvention sowie der Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur inklusiven Bildung von Kindern und Jugendlichen werden für die Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung auch an Schulen neue pädagogische Lösungen wichtiger. In den nächsten Jahren werden mehr Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen sowie chronischen Erkrankungen am schulischen Regelunterricht teilnehmen. Diese Kinder brauchen eine gezielte Förderung.

Aber auch Kinder ohne konkrete körperliche oder geistige Behinderungen haben mitunter wegen einer schwierigen sozialen oder familiären Situation keinen Zugang zu einer altersgerechten Mobilitätsentwicklung. Gerade für Gruppen mit Kindern sehr unterschiedlicher Leistungsniveaus bietet UKH RollerKIDS eine gute Möglichkeit, die persönlichen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen aufzugreifen und schnell in viele kleine Erfolgserlebnisse umzusetzen.

Häufige Fragen zum RollerKids Mobil

Neben den Rollern benötigen die Kinder Helm, Knie- und Ellenbogenschützer. Kostenfreier Verleihpool der UKH: Schulen, die am UKH RollerKIDS-Projekt teilnehmen, können sich bis zu vier Wochen kostenfrei max. zehn Roller inkl. Schutzausrüstung ausleihen. Die Schule trägt nur die Kosten für Verpackung und Versand. Schülereigenes Equipment: Viele Kinder besitzen eine eigene Ausrüstung oder können sich diese ausleihen. Fragen Sie daher den tatsächlichen Bedarf im Vorfeld ab. Schuleigener Materialpool: Auf Dauer ist es für viele Schulen sinnvoll, sich einen kleinen eigenen Materialpool anzuschaffen (fünf bis zehn Roller plus Schutzausrüstung). So können Kinder ohne eigenes Equipment versorgt und defektes Material kann kurzfristig ausgetauscht werden. Schuleigenes Equipment kann außerdem in der Nachmittagsbetreuung, in Bewegungsstunden und zum Teil in den Pausen sinnvoll eingesetzt werden. Für Tipps zur Anschaffung von hochwertigen und kostengünstigen Schulsets schreiben Sie uns eine E-Mail "mailto:info@city-skate.de". Weitere Infos auf der Seite der City Skate RollerKIDS-Seite "http://www.roller-kids.de"

Es gibt keine gesetzliche Regelung dazu. Aber: Sie sollten das Tragen einer Schutzausrüstung (Helm, Knie- und Ellenbogenschützer) unbedingt zur Pflicht machen beim Rollerfahren! Es kann immer zu (kleinen) Stürzen kommen. Gehen Sie als Lehrkraft mit gutem Beispiel voran. Und Achtung: Die Kinder müssen die Helme absetzen, sobald sie Spielgeräte nutzen. Es besteht erhebliche Strangulationsgefahr.

Sie und Ihre Klasse werden schnell erfahren, dass man mit dem Roller nicht nur von A nach B fahren kann. Es gibt spannende Bewegungsaufgaben, Tricks, Spiele, Kooperationsübungen, Wettbewerbe bis hin zur vorbereiteten Ausfahrt. Im Schulalltag lassen sich Aktivitäten mit dem Roller sehr gut im regulären Sportunterricht, aber auch in Bewegungsstunden, Sport-AGs, in der Nachmittagsbetreuung, bei der aktiven Pausengestaltung sowie an Wandertagen und in Projektwochen einbinden.

Es kann im Eifer des Gefechts - wie auch in Pausen oder beim Sportunterricht - zu kleinen Unfällen kommen. Wenn die Kinder Helm, Knie- und Ellenbogenschutz tragen, gehen diese glimpflich aus. Es besteht keine erhöhte Unfallgefahr. Wenn die Grundregeln beachtet werden, können Sie das Programm als gelebte Unfallprävention einbinden. Die Kinder werden schrittweise an die Grenzen ihres eigenen Könnens herangeführt und für alltägliche, gefährliche Situationen sensibilisiert. Dadurch verbessert sich die Bewegungssicherheit und die Risikokompetenz deutlich. So beugen Sie aktiv Unfällen auch außerhalb der Schule vor.

Nein. Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz besteht unabhängig davon, wie die Kinder zur Schule oder Kita gelangen. Die Wahl des Beförderungsmittels hat grundsätzlich keine Bedeutung für den Unfallversicherungsschutz. Auch die Frage, ob das Kind alleine zur Einrichtung kommt oder in Begleitung, hat auf den Versicherungsschutz keinen Einfluss.

Weitere spannende Projekte der Unfallkasse Hessen

Wenn Sie das Thema Verkehrssicherheit vertiefen möchten, probieren Sie doch unser theaterpädagogisches Konzept Theaterkiste „Immer sicher unterwegs“ oder den „Lehrerkoffer“ aus. Abwechslungsreiche Inhalte für einen sicheren Sportunterricht finden Sie auch auf unserem YouTube Kanal. Wenn Sie auf der Suche nach inklusionsfördernden Projekten sind, schauen Sie bei unseren Unterrichtseinheiten für inklusiven Sportunterricht vorbei.