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Letzte Änderung: 04. Dezember 2021
Verkehrserziehung in der Grundschule

Sichere Schulwege mit Theaterpädagogik nachhaltig vermitteln

Das Schulprojekt „Theaterkiste – Immer sicher unterwegs“ der Unfallkasse Hessen unterstützt Lehrerinnen und Lehrer bei der effektiven Verkehrserziehung ihrer Schüler*innen. So können mögliche Risiken und sicheres Verhalten im Straßenverkehr aktiv erarbeitet und verinnerlicht werden. Auch Themen wie Elterntaxis oder die Ablenkungsrisiken durch Handys werden kindgerecht vermittelt.

Bild: © schallundschnabel

Das Theaterprojekt entwickelt ein altersgerechtes Verständnis für Sicherheit im Straßenverkehr. Die Schülerinnen und Schüler sind aktiv in das Projekt eingebunden.  Denn das Schulprojekt vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern ermöglicht den Kindern, die unterschiedlichen potentiell gefährlichen Verkehrssituationen selbst zu erleben. Das Theaterprojekt ist eine erkenntnisreiche Abwechslung zum Frontalunterricht, die den Kindern die Möglichkeit gibt, selbst kreativ zu werden. Die theaterpädagogischen Elemente helfen den Schüler*innen, ein gutes Körpergefühl zu entwickeln, die Eigenwahrnehmung zu schärfen und Kreativität zu entwickeln.

So führen Sie das Projekt Theaterkiste durch

Das Projekt ist für zwei Unterrichtstage konzipiert. Sie können das Projekt aber auf einen Tag begrenzen und Elemente weglassen.

  • Tag 1: Körper- und Wahrnehmungsübungen und Entwicklung der Szenen.
  • Tag 2: Proben und Aufführung

Am besten führen Sie es im Rahmen von Projekttagen durch. So haben die Kinder ausreichend Zeit, sich nur auf dieses Projekt zu konzentrieren.

Zu Beginn entspannen Aufwärm- und Lockerungsübungen die Schüler*innen. Dadurch nehmen sie ihr Umfeld bzw. den Klassenraum neu wahr. Spielerisch werden sie dann durch die Aufgaben geführt, wobei die Kinder jederzeit eigene Vorschläge einbringen dürfen.  Diese aktive Mitarbeit erhöht die Motivation, sich am Projekt zu beteiligen.

Die Projekttage können auch so geplant werden, dass am Ende noch Zeit für eine kleine Inszenierung bleibt. Das gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit auch ihren Eltern und ihrer Familie ihr neu erlerntes Wissen zu präsentieren. Und das Projekt erhält einen gemeinsamen, offiziellen Abschluss.

„Das Theaterprojekt ist eine erkenntnisreiche Abwechslung zum Frontalunterricht.“

Theaterkiste – Immer sicher Unterwegs

Unterstützung für einen erfolgreichen Projektablauf

In unserem Handbuch „Theaterkiste – Immer sicher unterwegs“, finden Sie weitere Orientierungshilfen und Vorschläge für einen erfolgreichen Ablauf des Projekts. 

Das Handbuch beinhaltet:

  • eine Einführung in das Projekt,
  • genaue Anleitungen zu den einzelnen Übungen,
  • eine Materialliste,
  • Musikvorschläge,
  • eine beispielhafte Szenenabfolge und 
  • einen Text für eine geführte Traumreise.
Der Projektleiter und eine Gruppe Grundschulkinder sitzen in einer Sporthalle eng beieinander in einem Kreis. Sie halten die rechte Hand in die Mitte des Kreises, und die linke vor den Mund.

Videos zum Theaterprojekt

Das Schulprojekt „Theaterkiste“

Die Inszenierung

Neben den Anleitungen zeigen kurze Videoclips, wie die einzelnen Schritte umgesetzt werden können. Einen ausführlichen Projektfilm zum Ablauf der Projekttage und ein Bespiel für eine fertige Inszenierung finden Sie auf unserem YoutTube-Kanal.

Die fertige Inszenierung oder eine Aufführung mit den Eltern als Publikum kann ein guter Einstieg sein, um das Thema „Schulwegsicherheit“ an einem Elternabend anzusprechen.  Denn auch die Eltern erhalten durch „Theaterkiste – Immer sicher unterwegs“ einen neuen Blick auf mögliche Gefahren des Schulwegs und können ihren Anteil daran (Stichwort „Elterntaxis“) reflektieren.

Wenn Sie Fragen zum Projekt oder der Organisation haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an theaterkiste[at]ukh.de.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

P.S.: Auf dem YouTube-Kanal von Molli und Walli finden Sie weitere Videos zur Verkehrserziehung und zum Thema Schulwegsicherheit. Alle Videos kommen ohne Sprache aus und sind deshalb auch für Kinder ohne Deutschkenntnisse geeignet.

Auf dem YouTube-Kanal der UKH finden Sie außerdem Videos für einen abwechslungsreichen Ballsportunterricht, die die Bewegungskompetenz Ihrer Schüler*innen verbessern.

Häufige Fragen

Neben den Rollern benötigen die Kinder Helm, Knie- und Ellenbogenschützer. Kostenfreier Verleihpool der UKH: Schulen, die am UKH RollerKIDS-Projekt teilnehmen, können sich bis zu vier Wochen kostenfrei max. zehn Roller inkl. Schutzausrüstung ausleihen.

Die Schule trägt nur die Kosten für Verpackung und Versand. Schülereigenes Equipment: Viele Kinder besitzen eine eigene Ausrüstung oder können sich diese ausleihen. Fragen Sie daher den tatsächlichen Bedarf im Vorfeld ab.

Schuleigener Materialpool: Auf Dauer ist es für viele Schulen sinnvoll, sich einen kleinen eigenen Materialpool anzuschaffen (fünf bis zehn Roller plus Schutzausrüstung). So können Kinder ohne eigenes Equipment versorgt und defektes Material kann kurzfristig ausgetauscht werden. Schuleigenes Equipment kann außerdem in der Nachmittagsbetreuung, in Bewegungsstunden und zum Teil in den Pausen sinnvoll eingesetzt werden.

Für Tipps zur Anschaffung von hochwertigen und kostengünstigen Schulsets schreiben Sie uns eine E-Mail. Weitere Infos auf der Seite der City Skate RollerKIDS.

Sie und Ihre Klasse werden schnell erfahren, dass man mit dem Roller nicht nur von A nach B fahren kann. Es gibt spannende Bewegungsaufgaben, Tricks, Spiele, Kooperationsübungen, Wettbewerbe bis hin zur vorbereiteten Ausfahrt. Im Schulalltag lassen sich Aktivitäten mit dem Roller sehr gut im regulären Sportunterricht, aber auch in Bewegungsstunden, Sport-AGs, in der Nachmittagsbetreuung, bei der aktiven Pausengestaltung sowie an Wandertagen und in Projektwochen einbinden.

Nein. Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz besteht unabhängig davon, wie die Kinder zur Schule oder Kita gelangen. Die Wahl des Beförderungsmittels hat grundsätzlich keine Bedeutung für den Unfallversicherungsschutz. Auch die Frage, ob das Kind alleine zur Einrichtung kommt oder in Begleitung, hat auf den Versicherungsschutz keinen Einfluss.

Es kann im Eifer des Gefechts – wie auch in Pausen oder beim Sportunterricht – zu kleinen Unfällen kommen. Wenn die Kinder Helm, Knie- und Ellenbogenschutz tragen, gehen diese glimpflich aus. Es besteht keine erhöhte Unfallgefahr. Wenn die Grundregeln beachtet werden, können Sie das Programm als gelebte Unfallprävention einbinden.

Die Kinder werden schrittweise an die Grenzen ihres eigenen Könnens herangeführt und für alltägliche, gefährliche Situationen sensibilisiert. Dadurch verbessert sich die Bewegungssicherheit und die Risikokompetenz deutlich. So beugen Sie aktiv Unfällen auch außerhalb der Schule vor.

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