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Letzte Änderung: 05. Dezember 2021
Sicher auf dem Weg in die Kita, Schule oder Berufsschule

Verkehrssicherheit für Kita- und Schulkinder sowie Berufsschüler*innen

Sicher und gesund in Kita oder Schule anzukommen – das ist besonders wichtig! Deshalb unterstützt die Unfallkasse Hessen Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, immer sicher anzukommen – ganz gleich, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto!

 Eine Grafik zeigt drei verkehrsteilnehmende Kinder, eins auf einem Fahrrad, eins auf einem Skateboard und eins zu Fuß. Text in der unteren rechten Ecke lautet: „Alle 18 Minuten verunglückt ein Kind in Deutschland im Straßenverkehr“.
Bild: © schallundschnabel

Detaillierte Informationen zum Unfallgeschehen von Schüler*innen finden Sie auf den Seiten der DGUV.

Ist der Schulweg für Kinder ein Risiko?

Je nach Alter des Kindes, der Länge des Schulwegs und der Wahl des Fortbewegungsmittels sind die Unfallrisiken sehr individuell und unterschiedlich. Zu folgenden Unfallschwerpunkten bietet Ihnen die UKH passende Präventionsangebote:

Ein Grundschulkind mit einem Schulranzen auf dem Rücken und einem Stapel Hefte in der Hand schaut nach oben in den blauen Himmel.

Liebe Eltern: Übt den Schulweg mehrmals gründlich mit eurem Kind, bevor der Ernst des Lebens beginnt!  Bild: © Natallia Vintsik, Adobe Stock

Als (Vor-)Schulkind den Schulweg zu Fuß meistern

Der erste eigene Schulweg ist eine gute Gelegenheit für Kinder, selbstständig unterwegs zu sein. Die sogenannten "Elterntaxis" schränken leider das zu-Fuß-Laufen aus verschiedenen Gründen wie Zeitdruck und (unnötige) Sorge um die Sicherheit der Kinder häufig ein.

In den letzten Jahrzehnten hat die Verkehrsdichte stark zugenommen. Richtiges Verhalten im Straßenverkehr ist daher überlebenswichtig. Mit speziellen Schulwegtrainings in den Kitas bereitet die UKH zusammen mit der Landesverkehrswacht Hessen die Vorschüler*innen auf ihren ersten Schulweg vor. Seit Programmstart im Jahr 2009 haben sich die Unfälle der Schulanfänger*innen um etwa ein Drittel verringert!

Einen Musterprojektplan, Fußwegplaner und weitere Tipps und Lieder, mit denen Sie die Vorschulkinder als Eltern oder Erzieher*innen gut auf den Schulweg vorbereiten, finden Sie auf unserer Homepage "Immer sicher unterwegs mit Molli und Walli".

„Sogenannte Elterntaxis schränken das zu-Fuß-Laufen und die Sicherheit der Kinder häufig ein.“

Mit Fahrrad und Roller zur Schule

Die mit Abstand häufigsten Straßenverkehrsunfälle von Schüler*innen sind Unfälle mit dem Fahrrad (rund 45 %). Fahrradfahren ist gesund – birgt aber auch ein recht hohes Unfallrisiko.

Unser Tipp: Das Rollerfahren mit dem Programm "UKH RollerKids" ist eine optimale Vorbereitung für das spätere Radfahren. Mit maßgeschneiderten Fortbildungen unterstützt die UKH deshalb Schulen und Lehrkräfte dabei, Kindern altersgerecht das Handling der Roller und das Wissen um die Risiken und Sicherheitsaspekte zu vermitteln.

Rund 8 % der Schülerunfälle passieren auf dem Weg von oder zur Schule. Ein Viertel der Schulwegunfälle ist dabei so schwer, dass als Folge eine Rente gezahlt wird.

Schulwege von PKW-Fahranfänger*innen

PKW-Fahranfänger*innen sind – trotz des begleiteten Fahrens ab 17 Jahren – weiter eine der Hauptrisikogruppen im Straßenverkehr. Dies gilt besonders für Berufsschüler*innen, die im Vergleich zu anderen Schüler*innen häufiger den PKW nutzen. Über 40 Prozent der tödlichen Straßenverkehrsunfälle von Schülerinnen und Schülern passieren auf dem Weg von oder zur Berufsschule. Es ist daher besonders wichtig, junge Menschen wirksam für die Risiken zu sensibilisieren.

Mit dem interaktiven Onlineprogramm für Berufsschulen erleben Schüler*innen den Mythos vom Multitasking und arbeiten die Aspekte der häufigsten Ablenkungsrisiken, wie Smartphone, Navigationsgerät, Essen, Trinken, Rauchen und auch die möglichen Gefährdungen durch Mitfahrer*innen selbst heraus. Hier gelangen Sie zum „Webquest“.

Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung

Ein selbstständiger und sicherer Schulweg will gelernt sein. Die UKH bietet Schulen daher ein von Experten zusammengestelltes Angebot mit direkt einsatzbaren Unterrichtsmaterialien, damit Schüler*innen aller Altersstufen altersgerecht „immer sicher unterwegs“ sind. Unsere Angebote finden Sie hier.

Die Unfallkasse Hessen

Die UKH ist für alle Unfälle von Kindern und Jugendlichen auf dem Weg in die Kita, zur Schule, Berufsschule oder Hochschule die zuständige Unfallversicherung.

Hatte ihr Kind einen Unfall auf dem Weg dorthin, suchen Sie bitte einen Durchgangsarzt/eine Durchgangsärztin auf. Hier finden Sie eine*n in Ihrer Nähe.

 

Bild: © UKH
Eine Außenaufnahme der Unfallkasse Hessen in Frankfurt am Main.

Häufige Fragen

Schüler*innen sind gesetzlich unfallversichert während des Besuchs von allgemein oder berufsbildenden Schulen und bei der Teilnahme an unmittelbar vor oder nach dem Unterricht von der Schule oder im Zusammenwirken mit ihr durchgeführten Betreuungsmaßnahmen. Versicherungsschutz besteht auch auf allen damit zusammenhängenden unmittelbaren Wegen.

Es kann im Eifer des Gefechts – wie auch in Pausen oder beim Sportunterricht – zu kleinen Unfällen kommen. Wenn die Kinder Helm, Knie- und Ellenbogenschutz tragen, gehen diese glimpflich aus. Es besteht keine erhöhte Unfallgefahr. Wenn die Grundregeln beachtet werden, können Sie das Programm als gelebte Unfallprävention einbinden.

Die Kinder werden schrittweise an die Grenzen ihres eigenen Könnens herangeführt und für alltägliche, gefährliche Situationen sensibilisiert. Dadurch verbessert sich die Bewegungssicherheit und die Risikokompetenz deutlich. So beugen Sie aktiv Unfällen auch außerhalb der Schule vor.

Neben den Rollern benötigen die Kinder Helm, Knie- und Ellenbogenschützer. Kostenfreier Verleihpool der UKH: Schulen, die am UKH RollerKIDS-Projekt teilnehmen, können sich bis zu vier Wochen kostenfrei max. zehn Roller inkl. Schutzausrüstung ausleihen.

Die Schule trägt nur die Kosten für Verpackung und Versand. Schülereigenes Equipment: Viele Kinder besitzen eine eigene Ausrüstung oder können sich diese ausleihen. Fragen Sie daher den tatsächlichen Bedarf im Vorfeld ab.

Schuleigener Materialpool: Auf Dauer ist es für viele Schulen sinnvoll, sich einen kleinen eigenen Materialpool anzuschaffen (fünf bis zehn Roller plus Schutzausrüstung). So können Kinder ohne eigenes Equipment versorgt und defektes Material kann kurzfristig ausgetauscht werden. Schuleigenes Equipment kann außerdem in der Nachmittagsbetreuung, in Bewegungsstunden und zum Teil in den Pausen sinnvoll eingesetzt werden.

Für Tipps zur Anschaffung von hochwertigen und kostengünstigen Schulsets schreiben Sie uns eine E-Mail. Weitere Infos auf der Seite der City Skate RollerKIDS.

Nein. Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz besteht unabhängig davon, wie die Kinder zur Schule oder Kita gelangen. Die Wahl des Beförderungsmittels hat grundsätzlich keine Bedeutung für den Unfallversicherungsschutz. Auch die Frage, ob das Kind alleine zur Einrichtung kommt oder in Begleitung, hat auf den Versicherungsschutz keinen Einfluss.

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