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Letzte Änderung: 05. Dezember 2021
Arbeits- und Gesundheitsschutz im Forschungsbetrieb

Studium und Forschungsbetrieb – sicher und gesund

Von „A“ wie Abfalltechnik bis „Z“ wie Zytologie – Hochschulen bieten vielseitige Arbeitsplätze und Studienrichtungen an. Ebenso vielseitig und unterschiedlich sind auch die Gefahren und möglichen Belastungen, die mit dem jeweiligen Fach oder Arbeitsplatz einhergehen.

Schutz vor Gefährdungen und Belastungen

Alle Gefährdungen und körperlichen oder psychischen Belastungen  müssen in der Gefährdungsbeurteilung betrachtet werden. Da gerade der universitäre Forschungsbetrieb sehr divers ist, müssen häufig spezielle Schutzmaßnahmen ergriffen werden, weil ein besonderes Gefährdungspotenzial vorhanden ist.

Unfallgeschehen

Die Zahl der Unfälle an Hochschulen ist im Vergleich zu anderen Betrieben oder Institutionen relativ gering. Und etwa ein Drittel aller Unfälle passieren beim Sport in Hochschulen, der damit einen Unfallschwerpunkt ausmacht. Die übrigen Unfälle ereignen sich auf dem Hin- oder Rückweg (sog. Wegeunfälle) oder passieren bei Lehrveranstaltungen.

Etwa ein Drittel aller Unfälle passieren beim Sport in Hochschulen, der damit einen Unfallschwerpunkt ausmacht.

Auch Lehrveranstaltungen bergen Gefahren!  Bild: © Adobe Stock

Die Leistungen der UKH für Ihre Sicherheit und Gesundheit an der Hochschule

Mit Fort- und Weiterbildung zu einer sicheren und gesunden Hochschule

Von Grundlagen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit bis hin zum hochschulspezifischen Erfahrungsaustausch – unsere Angebote sind vielfältig. In Inhouse-Seminaren zu verschiedenen Themen, zum Beispiel Sicherheit in Laboratorien oder Werkstätten, gehen wir auf die speziellen Erfordernisse Ihrer Hochschule ein. Einzigartig in Deutschland ist zum Beispiel das von uns in Kooperation mit der Hochschule Fulda angebotene Abrufangebot „Sicherheit im Hochschulsport.“

Beratung durch Präventionsfachleute

Studierende aller hessischen Hochschulen und Beschäftigte der staatlichen Hochschulen sind bei der Unfallkasse Hessen (UKH) gesetzlich unfallversichert. Die Beiträge zahlt das Land Hessen. Die Präventionsfachleute der UKH zeigen Wege und Lösungen auf, damit es gar nicht erst zu Unfällen oder Gesundheitsschäden kommt.

Seminare

Inhouse Seminar zur Sicherheit im Hochschulsport

Die UKH bietet in Kooperation mit der Hochschule Fulda ein Vor-Ort-Seminar auf Abruf an. Interessierte finden auf dieser Seite zur Sicherheit im Hochschulsport weitere Informationen oder schreiben eine Mail an praev[at]ukh.de.

Besondere Anforderungen an die Arbeitsschutz-Organisation

Zu den Aufgaben einer Hochschule gehört die Pflege von Wissenschaft und Kunst, die Grundlagenforschung und Lehre, um Studierende auf ihre zukünftigen Berufe vorzubereiten. Daneben muss auch die Verwaltung und der technische Betrieb von Gebäuden und Anlagen gesteuert werden. Nur eine klare Organisationsstruktur im Arbeitsschutz ermöglicht sicheres Arbeiten und Lernen.

Die Entwicklung fortschrittlicher Technologien und Verfahren auf der einen Seite und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben auf der anderen Seite bilden keinen Widerspruch.  Die besonderen Anforderungen für Sicherheit und Gesundheit gehen zwar über die gewerblichen Standardlösungen hinaus, wir können Sie aber praxisnah zu guten Lösungen beraten. 

Telefonisch oder vor Ort unterstützen wir Sie  bei diesen komplexen Sachverhalten oder beim Aufbau einer Arbeitsschutzorganisation. Einen hilfreichen ersten Überblick zu allen wichtigen Aspekten von Sicherheit und Gesundheit an Hochschulen bietet die DGUV Regel Branche Hochschulen.

Häufige Fragen

Der Versicherungsschutz für die Studierenden ist im Wesentlichen davon abhängig, ob der Hochschulsport dem organisatorischen Verantwortungsbereich der Hochschule zuzurechnen ist. Studierende sind unter folgenden Voraussetzungen beim allgemeinen Hochschulsport gesetzlich unfallversichert: Das Sportangebot an der Hochschule muss den Charakter einer offiziellen Hochschulveranstaltung haben. Es muss von der Hochschule selbst oder einer hochschulbezogenen Institution (AStA) durchgeführt werden. Die Sportstunden/-kurse finden innerhalb des organisierten Übungsbetriebs, d. h. während der festgesetzten Zeiten und unter Leitung eines*einer bestellten Übungsleiters*Übungsleiterin statt. Alle Veranstaltungen stehen in einem wesentlichen sachlichen Zusammenhang mit den gesundheitlichen, sozialen und persönlichkeitsbezogenen Aufgaben des Hochschulsports.

Grundsätzlich sind nur eingeschriebene (immatrikulierte) Studierende gesetzlich unfallversichert. Gasthörer*innen oder so genannte Senioren- oder Ruhestandsstudierende sind nicht versichert, da diese Studien Freizeitcharakter aufweisen. Versicherungsschutz besteht bei allen studienbezogenen Tätigkeiten, die im organisatorischen Verantwortungsbereich der Hochschule liegen. Dazu gehören nicht nur der Besuch von Vorlesungen, Seminaren oder Übungen, sondern auch die Beteiligung an studentischer Selbstverwaltung, der Besuch der Universitätsbibliothek oder auch Exkursionen.Gesetzlich unfallversichert sind bereits der Weg zur Immatrikulation und auch noch der Weg von der Exmatrikulation nach Hause. Nicht versichert sind allerdings die Anfertigung einer Diplomarbeit, private Studienfahrten oder das Nachbereiten einer Vorlesung in den eigenen vier Wänden.

Ja. Wenn sich ein Unfall nachweislich auf das Tragen einer Maske oder einer Mund-Nasen-Bedeckung zurückführen lässt, so besteht gesetzlicher Versicherungsschutz. Der Unfall wird der UKH von Schule bzw. Hochschule gemeldet. Die UKH prüft immer, ob ein Versicherungsfall vorliegt.

Kinder in Tageseinrichtungen und Kinder in Tagespflege (§2 Abs. 1 Nr. 8a SGB VII); Schüler*innen während des Besuchs allgemein- und berufsbildendender Schulen und während der Teilnahme an unmittelbar vor oder nach dem Unterricht von der Schule oder im Zusammenwirken mit ihr durchgeführte Betreuungsmaßnahmen (§2 Abs. 1 Nr. 8b SGB VII); Studierende an Hochschulen (§2 Abs. 1 Nr. 8c SGB VII). Die Schülerunfallversicherung stellt zahlenmäßig den größten Block der Versicherten bei der Unfallkasse Hessen. So sind ca. 60 % aller bei der Unfallkasse Hessen Versicherten entweder Kinder, Schüler*innen oder Studierende.

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