Bleiben Sie auf dem Laufenden

Newsletterangebote der Unfallkasse Hessen

Abonnieren Sie den Newsletter der Unfallkasse Hessen für Ihren Arbeitsbereich. So sind Sie immer auf dem neusten Stand zu Sicherheits- und Gesundheitsthemen, Corona-Infos, neuen Veröffentlichungen, Änderungen der Rechtslage und freien Seminarplätzen.

Persönlichen Daten
Ich interessiere mich für Themen aus dem Bereich (Mehrfachauswahl möglich):*

Teilen Sie uns mit, was Sie sich von Ihrer Unfallkasse wünschen: Einen Podcast für Ihren Tätigkeitsbereich? Bestimmte Arbeitshilfen? Oder möchten Sie Teil des UKH Medien-Beirats werden und UKH Produkte für Ihren Arbeitsbereich mitentwickeln oder als erstes testen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Ihre Mitteilung an uns zur Newsletter-Anmeldung

Durch Angabe meiner E-Mail-Adresse und Absenden des Formulars erkläre ich mich damit einverstanden, dass die Unfallkasse Hessen mir Neuigkeiten zum Thema Sicherheit und Gesundheit sowie Informationen zu Seminaren per E-Mail zuschickt. Meine Einwilligung kann ich gegenüber der Unfallkasse Hessen jederzeit durch Klicken auf den Abmeldebutton im Newsletter widerrufen.

* Pflichtfelder


Letzte Änderung: 03. Dezember 2021
Hilfen zum Helfen

UKH Förderung für Ihren Schulsanitätsdienst

Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen übernehmen an vielen Schulen die Rolle der Ersthelfenden, die bei kleinen Wunden, Unfällen oder Verletzungen vor Ort direkt zum Einsatz kommen. Unter der Leitung von engagiertem Lehrpersonal werden die Schüler und Schülerinnen an das Thema herangeführt und eingewiesen. An vielen Schulen wird der Schulsanitätsdienst als AG angeboten, in der sich interessierte Schüler und Schülerinnen beteiligen können. 

Die Grafik zeigt einen Ausschnitt eines Klassenraums mit Blick zur Tafel. Auf der Grafik steht die Überschrift "Hilfen zum Helfen" und darunter "Förderung von Schulsanitätsdiensten.
Bild: © schallundschnabel

Die Förderung von Schulsanitätsdiensten ist der Unfallkasse Hessen ein wichtiges Anliegen, da sie im System der gesetzlichen Unfallversicherung unverzichtbare Partner und Partnerinnen sind. Da uns die direkte Arbeit mit den Schulen und das Fortbestehen des Schulsanitätsdienste wichtig ist, fördern wir die Schulen und Lehrkräfte mit Unterrichtsmaterialien, Fortbildungen und einem kleinen finanziellen Budget. 

Step by Step mit „Hilfen zum Helfen“

Das Unterrichtsmaterial finden Sie auf der Webseite „Hilfe zum Helfen“ unter „Unterrichtsthemen“. Das Material hilft Lehrkräften, die Schulsanitätsdienste betreuen, beim Wiederholen und vertiefen von Erste Hilfe Themen und Inhalten. Die Themen sind aufgeteilt in 23 Lektionen und setzen sich aus PDF-Dateien und Video-Anleitungen (z. B. Wie lege ich einen Druckverband?) zusammen.

Jede Lektion erklärt, wie gehandelt wird, wenn Schüler*innen sich verletzen oder erkranken zum Beispiel im Falle einer Hyperventilation oder einer Zahnverletzung. Weiterhin können Sie auf der Webseite den Test „Bist du für den Schulsanitätsdienst geeignet?“ sowie ein Kreuzworträtsel und das „Schulsanitätsdienstspiel“ finden.

Wir unterstützen die Gründung
mit einem Zuschuss von bis zu 200 Euro.

Förderung durch die UKH

Für Schulen, die noch keinen Schulsanitätsdienst haben, aber ein Aufbauen möchten, stellen wir ein (begrenztes) Budget zur Verfügung, um sie bei dabei zu unterstützen. Um von der finanziellen Unterstützung profitieren zu können, müssen Sie u. a. Antrag ausfüllen.

Wir unterstützen die Gründung mit einem Zuschuss von bis zu 200 Euro. Bei der Vergabe der Gelder berücksichtigen wir die Reihenfolge der Antragseingänge. Die Starthilfe steht nur weiterführenden und beruflichen Schulen zu. 

Video: Warum sich helfen lohnt

Engagement anerkennen

Um Schülerinnen und Schüler zu honorieren, die sich erfolgreich am Schulsanitätsdienst beteiligen, finden Sie hier Urkunden, die die betreuende Lehrkraft bei Verlassen des Schulsanitätsdienstes verleihen kann.

Ein Vermerk im Zeugnis über das erfolgreiche ehrenamtliche Engagement ist auch eine gute Möglichkeit der Anerkennung.

Für Lehrkräfte bieten wir jährlich einen Erfahrungsaustausch zum hessenweiten Netzwerken an. Um die Ausbildung der betreuenden Lehrkräfte zu fördern und zu verbessern hat es sich bewährt, gemeinsam Themenschwerpunkte festzulegen, die im Rahmen der Qualifizierung bearbeitet werden.

Wie Sie einen SSD erfolgreich aufstellen und wie eine gute Infrastruktur aussehen muss, lesen Sie im Artikel „Schulsanitätsdienst: Schüler*innen im Dienst der Ersten Hilfe“.

Seminare

Häufige Fragen

Ist der Antigen-Schnelltest bzw. Selbsttest positiv, so liegt der Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vor. Eine verlässliche Diagnose kann erst durch einen nachfolgenden PCR-Test sowie ärztliche Beurteilung gestellt werden. Weitere Festlegungen trifft das örtliche Gesundheitsamt.

Schulleitungen sollten sich auf den Umgang mit positiven Ergebnissen vorbereiten: z. B. verschiedene Räume festlegen, in denen positiv getestete Kinder unter Aufsicht warten können, bis Erziehungsberechtigte sie abholen. Wichtig ist auch eine Trennung der Kinder, damit im Falle einer Verdachtsbestätigung mögliche Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden. Bitte vermeiden Sie den ÖPNV, wenn ein positiv getestetes Kind nach Hause gebracht werden soll.

Schüler*innen sind gesetzlich unfallversichert während des Besuchs von allgemein oder berufsbildenden Schulen und bei der Teilnahme an unmittelbar vor oder nach dem Unterricht von der Schule oder im Zusammenwirken mit ihr durchgeführten Betreuungsmaßnahmen. Versicherungsschutz besteht auch auf allen damit zusammenhängenden unmittelbaren Wegen.

In der Regel ja. Grund: Schüler*innen können sich selbst und andere vor allem deshalb gefährden, weil ihnen die nötige Erfahrung fehlt, sich mit der erforderlichen Rücksichtnahme und der gegenseitigen Anpassung in die nicht selbst gewählte Gruppe in der Schule einzufügen.

Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass es unter den Schülerinnen und Schülern zu tätlichen Auseinandersetzungen kommt. In der Regel sind Verletzungen, die durch solche Raufereien entstehen, schulbezogen und damit versichert. Der Versicherungsschutz besteht bei Streitigkeiten grundsätzlich sowohl während des eigentlichen Schulunterrichts als auch während der Pausen, auf den Wegen zur Schule und nach Hause und bei Klassenfahrten.

Die Unfallkasse prüft den Versicherungsschutz im Einzelfall aufgrund der vorgeschriebenen Unfallmeldung. Geprüft wird, ob die gesamten Umstände des Einzelfalls, die Persönlichkeit des/der Verletzte, die Art des Streits im Zusammenhang mit dem Schulbesuch stehen. Stellt sich heraus, dass der Anlass für die Rauferei in der Schule rein privater Natur war (z. B. Fortführung einer privat begonnenen Auseinandersetzung), kann der Versicherungsschutz abgelehnt werden.

Grundsätzlich ja. Voraussetzung ist einerseits, dass die digitalen Angebote (Video- oder Cloudlösung) von einer Lehrkraft geplant und möglichst auch gesteuert werden. Bei Betriebs-/Schulpraktika wird auch der Betrieb mit einbezogen. Außerdem sollen Planung und Steuerung der digitalen Stunden den Charakter des Präsenzunterrichts widerspiegeln: Der Lehrplan wird eingehalten, die Anwesenheit der Schüler*innen überprüft, es gibt Zeitpläne für die Bearbeitung von Aufgaben, Gruppenarbeit und Prüfungen.

Innerhalb der vorgegebenen Zeitspannen können die Schüler*innen die Erledigung der Aufgabe frei gestalten. Die Anwesenheit der Lehrkraft ist nicht unbedingt notwendig. Solange die Tätigkeiten der Schüler*innen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Schule und den vorgegebenen Unterrichtsinhalten stehen, sind sie versichert. Achtung: Der Schutz gilt nicht für Hausaufgaben und privaten Nachhilfeunterricht! Auch essen, trinken und spielen am PC/Tablet sind nicht unfallversichert.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren