Letzte Änderung: 24. September 2022

Hilfen zum Helfen

UKH Förderung für Ihren Schulsanitätsdienst

Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen übernehmen an vielen Schulen die Rolle der Ersthelfenden, die bei kleinen Wunden, Unfällen oder Verletzungen vor Ort direkt zum Einsatz kommen. Unter der Leitung von engagiertem Lehrpersonal werden die Schüler und Schülerinnen an das Thema herangeführt und eingewiesen. An vielen Schulen wird der Schulsanitätsdienst als AG angeboten, in der sich interessierte Schüler und Schülerinnen beteiligen können. 

Die Grafik zeigt einen Ausschnitt eines Klassenraums mit Blick zur Tafel. Auf der Grafik steht die Überschrift "Hilfen zum Helfen" und darunter "Förderung von Schulsanitätsdiensten.
Bild: © schallundschnabel

Die Förderung von Schulsanitätsdiensten ist der Unfallkasse Hessen ein wichtiges Anliegen, da sie im System der gesetzlichen Unfallversicherung unverzichtbare Partner und Partnerinnen sind. Da uns die direkte Arbeit mit den Schulen und das Fortbestehen des Schulsanitätsdienste wichtig ist, fördern wir die Schulen und Lehrkräfte mit Unterrichtsmaterialien, Fortbildungen und einem kleinen finanziellen Budget. 

Step by Step mit „Hilfen zum Helfen“

Das Unterrichtsmaterial finden Sie auf der Webseite „Hilfe zum Helfen“ unter „Unterrichtsthemen“. Das Material hilft Lehrkräften, die Schulsanitätsdienste betreuen, beim Wiederholen und vertiefen von Erste Hilfe Themen und Inhalten. Die Themen sind aufgeteilt in 23 Lektionen und setzen sich aus PDF-Dateien und Video-Anleitungen (z. B. Wie lege ich einen Druckverband?) zusammen.

Jede Lektion erklärt, wie gehandelt wird, wenn Schüler*innen sich verletzen oder erkranken zum Beispiel im Falle einer Hyperventilation oder einer Zahnverletzung. Weiterhin können Sie auf der Webseite den Test „Bist du für den Schulsanitätsdienst geeignet?“ sowie ein Kreuzworträtsel und das „Schulsanitätsdienstspiel“ finden.

Wir unterstützen die Gründung
mit einem Zuschuss von bis zu 200 Euro.

Förderung durch die UKH

Für Schulen, die noch keinen Schulsanitätsdienst haben, aber ein Aufbauen möchten, stellen wir ein (begrenztes) Budget zur Verfügung, um sie bei dabei zu unterstützen. Um von der finanziellen Unterstützung profitieren zu können, müssen Sie u. a. Antrag ausfüllen.

Wir unterstützen die Gründung mit einem Zuschuss von bis zu 200 Euro. Bei der Vergabe der Gelder berücksichtigen wir die Reihenfolge der Antragseingänge. Die Starthilfe steht nur weiterführenden und beruflichen Schulen zu. 

Video: Warum sich helfen lohnt

Engagement anerkennen

Um Schülerinnen und Schüler zu honorieren, die sich erfolgreich am Schulsanitätsdienst beteiligen, finden Sie hier Urkunden, die die betreuende Lehrkraft bei Verlassen des Schulsanitätsdienstes verleihen kann.

Ein Vermerk im Zeugnis über das erfolgreiche ehrenamtliche Engagement ist auch eine gute Möglichkeit der Anerkennung.

Für Lehrkräfte bieten wir jährlich einen Erfahrungsaustausch zum hessenweiten Netzwerken an. Um die Ausbildung der betreuenden Lehrkräfte zu fördern und zu verbessern hat es sich bewährt, gemeinsam Themenschwerpunkte festzulegen, die im Rahmen der Qualifizierung bearbeitet werden.

Wie Sie einen SSD erfolgreich aufstellen und wie eine gute Infrastruktur aussehen muss, lesen Sie im Artikel „Schulsanitätsdienst: Schüler*innen im Dienst der Ersten Hilfe“.

Seminare

Termin vonTermin bisOrtStatus 
16.11.202217.11.2022Grünberg Ausgebucht mehr Infos

Häufige Fragen

Der unmittelbare Haut- oder Schleimhautkontakt der helfenden Person mit dem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten eines/einer Verletzten muss unbedingt vermieden werden. Es gibt für die Zeit der Corona-Pandemie zusätzliche Empfehlungen für die Sicherheit von Ersthelfenden.
 
Da ein Infektionsrisiko aber nicht auszuschließen ist, sollten die Eltern darüber informiert werden. Eine Hepatitis-B-Impfung sollte sicherheitshalber empfohlen werden. Die Kosten der Impfungen werden von den Krankenkassen für Kinder und Jugendliche übernommen.

Folgende Voraussetzungen führen zur Anerkennung einer COVID-19-Erkrankung als Versicherungsfall bei Schüler*innen: Entsprechende Krankheitszeichen liegen vor (Fieber, Atemnot, Husten etc.), der Test auf COVID-19 ist positiv, der Infektionsweg ist nachvollziehbar (schulische Tätigkeit), der/die Überträger*in im schulischen Umfeld ist namentlich bekannt.

Betriebe und Schulen melden der UKH die Infektion mit der vorgeschriebenen Unfallanzeige (über das Mitgliederportal bzw. das Schulportal), sobald sie davon Kenntnis erhalten haben. Der Verdacht auf Vorliegen einer Berufskrankheit wird vom Unternehmen, vom betriebsärztlichen Dienst oder sonstigen Arztpraxen gemeldet. Betroffene können sich natürlich auch selbst an die UKH wenden.

Schüler*innen sind gesetzlich unfallversichert während des Besuchs von allgemein oder berufsbildenden Schulen und bei der Teilnahme an unmittelbar vor oder nach dem Unterricht von der Schule oder im Zusammenwirken mit ihr durchgeführten Betreuungsmaßnahmen. Versicherungsschutz besteht auch auf allen damit zusammenhängenden unmittelbaren Wegen.

In der Regel ja. Grund: Schüler*innen können sich selbst und andere vor allem deshalb gefährden, weil ihnen die nötige Erfahrung fehlt, sich mit der erforderlichen Rücksichtnahme und der gegenseitigen Anpassung in die nicht selbst gewählte Gruppe in der Schule einzufügen.

Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass es unter den Schülerinnen und Schülern zu tätlichen Auseinandersetzungen kommt. In der Regel sind Verletzungen, die durch solche Raufereien entstehen, schulbezogen und damit versichert. Der Versicherungsschutz besteht bei Streitigkeiten grundsätzlich sowohl während des eigentlichen Schulunterrichts als auch während der Pausen, auf den Wegen zur Schule und nach Hause und bei Klassenfahrten.

Die Unfallkasse prüft den Versicherungsschutz im Einzelfall aufgrund der vorgeschriebenen Unfallmeldung. Geprüft wird, ob die gesamten Umstände des Einzelfalls, die Persönlichkeit des/der Verletzte, die Art des Streits im Zusammenhang mit dem Schulbesuch stehen. Stellt sich heraus, dass der Anlass für die Rauferei in der Schule rein privater Natur war (z. B. Fortführung einer privat begonnenen Auseinandersetzung), kann der Versicherungsschutz abgelehnt werden.

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Weitere Medien

  • Detailseite: Formulare (PDF) – Antrag auf Förderung von
Schulsanitätsdiensten

    Formulare (PDF)

    Antrag auf Förderung von Schulsanitätsdiensten

    für Lehrkräfte, die den SSD ihrer Schule betreuen

  • Detailseite: DGUV Informationen – Erste Hilfe in Schulen

    DGUV Informationen

    Erste Hilfe in Schulen

    DGUV Information 202-059

  • Detailseite: DGUV Informationen – Anleitung zur Ersten Hilfe

    DGUV Informationen

    Anleitung zur Ersten Hilfe

    DGUV Information 204-006

  • Detailseite: DGUV Informationen – Erste Hilfe Kindernotfälle

    DGUV Informationen

    Erste Hilfe Kindernotfälle

    DGUV Information 204-039

  • Detailseite: Merkblätter – Erste Hilfe Fortbildung

    Merkblätter

    Erste Hilfe Fortbildung

    Curriculum für Schulen

  • Detailseite: Formulare (PDF) – Erste Hilfe bei epileptischen Anfällen

    Formulare (PDF)

    Erste Hilfe bei epileptischen Anfällen

    Einverständniserklärung für Eltern und Kitas